Sonntag, 30. September 2012

Ergebnisse Fanfiction-Wettbewerb September 2012

Liebe Zauberschüler!

Ihr habt abgestimmt zum Thema: Das erste Date von Luna und Neville Longbottom!
Hier die Ergebnisse:

Platz 1 - Lenyca Ac-Sarr (62,5% der Stimmen)

Rifflige Ricketicker

Es duftete nach Klatschmohn und wilden Kräutern. Irgendwo zirpten Grillen und ganz in der Ferne, vermutlich im dem Wald hinter der Hügelkette, schrie ein Hippogreif. Ein langer, hoher Ruf, wie ihn diese Wesen oft nach erfolgreicher Jagd ausstießen. In den letzten Jahren waren sie wieder häufiger geworden und Neville hatte die Angst vor den imposanten Geschöpfen längst verloren. Überhaupt gab es nur noch sehr wenige Dinge, die ihm wirklich Furcht einflößten. Der vergangene Sommer hatte einen anderen Menschen aus ihm gemacht. Nein, eigentlich nicht nur der Sommer, sondern schon die Monate – vielleicht sogar die Jahre – davor. Wie oft hatte er sich einst gefragt, ob er ein würdiger Gryffindor war? Wie oft hatte er gezweifelt? Und doch war er eines Besseren belehrt worden. Eigentlich dachte er gar nicht so gern an die Große Schlacht von Hogwarts zurück. Er war zu einem kleinen Helden geworden damals. Nicht so groß wie Harry Potter natürlich und auch nicht so bedeutend wie Hermine Granger und Ron Weasley. Aber fast. Trotzdem tat die Erinnerung weh. Wie viele, die ihm etwas bedeutet hatten, waren geradewegs vor seinen Augen gestorben? Wie viele waren verletzt worden, wie viele hatten ihrerseits enge Freunde oder Familienangehörige verloren? Das Leid, das um ihn herum gewütet hatte, ließ ihn bis heute nicht mehr los. Das war etwas, wovor er Angst hatte. So etwas noch einmal mit ansehen zu müssen. Neville fürchtete weder Schmerzen noch Tod. Nur Tränen. Und... ja, und das Versagen. Nicht die Niederlage im Kampf, oh nein. Sondern ein ganz menschliches Versagen. Für einen Augenblick fühlte er sich wieder wie der unsichere Elfjährige, der sich zitternd den Sprechenden Hut übergezogen hatte und der sich schlaflos hin und hergewälzt hatte beim Gedanken an die Erwartungen seiner geliebten Großmutter. Die alte Unsicherheit wurde wieder wach. War das, was ihn jetzt gerade in diesem Moment erwartete, nicht viel beängstigender als eine Schlacht gegen Voldemort? Luna Lovegood. Er wehrte sich gegen den Vergleich. Kein normaler Mensch konnte Luna mit irgendetwas Bösem oder Schlechten in Verbindung bringen – er selbst am allerwenigsten. Aber die Angst war wieder wach. Noch nie zuvor hatte er eine echte Verabredung mit einem Mädchen gehabt. Und noch nie zuvor war ihm so viel daran gelegen gewesen, bei einem Mädchen einen guten Eindruck zu machen. Kurz flackerte ein weiteres Bild aus der Vergangenheit auf. Ginny Weasley. Sie hatte ihn einst zum Weihnachtsball begleitet. Aber schon damals hatte er sich nichts vorgemacht. Ginny hatte „ja“ gesagt, nicht um seinetwillen, sondern, weil sie sonst nicht zu dem Fest hätte gehen können. Er hatte es ihr nie übel genommen – im Gegenteil. Aber bei Luna war es etwas anderes. Er mochte sie. Sehr. Ja, er hatte auch Ginny gemocht, aber da war nicht dasselbe. Lange Zeit hatte er Luna Lovegood nur stumm bewundert, nachts heimlich von ihr geträumt und versucht, unbemerkt in ihre Nähe zu kommen. Der Fall des Dunklen Lords hatte dann sogar dieser vertrackten Situation einen Schubs gegeben. Und irgendwie war es dann passiert. Letzte Woche, in der Winkelgasse. Die Schlacht lag keine zwei Monate zurück und er versuchte, sich wieder auf das nächste Schuljahr zu konzentrieren. Bei Flourish und Blotts war er dann Luna begegnet und ehe er es sich versah, war ihm die Einladung herausgerutscht. Und sie hatte angenommen.

„Das ist ein schöner Ort.“ klang plötzlich eine glockenhelle Stimme hinter ihm. Neville fuhr zusammen und wirbelte herum. Vor ihm stand sie – gekleidet in einen wunderschönen blattgrünen Umhang und mit wehenden, seidenglatten Haaren. Er konnte sich nicht erinnern, dass sie jemals so schön gewesen war wie jetzt. „Du... du siehst... toll aus...“ murmelte er verlegen und spürte zu seinem Ärger, dass er rot wurde. Luna lächelte. „Danke. Ich dachte mir, du magst Grün vielleicht. Es ist die Farbe der Hoffnung.“ „J...jjaa“ anwortete Neville unsicher. „Da ist ein schöner Ort.“ wiederholte Luna noch einmal. „Ich glaube, dort im Wald gibt es Rifflige Ricketicker. Hast du sie rufen gehört?“ „Rifflige....was?“„Mein Daddy hat mir von ihnen erzählt. Sie können jede Gestalt annehmen, aber meistens sehen sie aus wie gelbe Hasen mit kreiselnden Ohren. Ricketicker sind sehr selten zu beobachten, weil sie sich meistens im Boden eingraben...“ Neville konnte ein Grinsen nicht unterdrücken. Genau deshalb mochte er Luna. Sie scherte sich nicht darum, was andere von ihr hielten oder über ihre Ansichten dachten. Träumerisch sah sie zum Wald und er fragte sich, ob sie vorschlagen würde, dort gemeinsam nach Ricketickern zu suchen. „Ich war hier früher einmal.“ erklärte er dann etwas nervös. „Mit meinen Eltern. Als sie noch... also.. da waren sie noch gesund. Sie... haben mir diese Stelle gezeigt, weil sie sich hier kennengelernt haben.“ „Oh..“ Lunas Augen strahlten. „Das ist sehr, sehr schön, weißt du? Dass du mich dann hier treffen wolltest. Wollen wir ein Stück zusammen gehen?“ Neville nickte und kurz darauf spazierten sie an einem goldenen Weizenfeld entlang. „Ich.. ich hoffe..du bist nicht...“ Er suchte nach den Worten, die er sich so mühsam zurecht gelegt hatte, doch sie hatten sich vermutlich genau wie ein Ricketicker im Boden vergraben. Noch bevor er fortfahren konnte, schüttelte Luna den Kopf. „Nein, bin ich nicht.“ sagte sie und er fragte sich, ob sie Gedanken lesen konnte. „Ich bin sogar sehr froh, dass du mich gefragt hast. Und stolz. Das war sehr mutig, was du getan hast, im Sommer. Alles. Du bist ein echter Gryffindor. Ich hatte noch nie eine Verabredung. Und jetzt bin ich hier, mit dir. Das ist wunderschön... Ich … ich glaube, ich wäre mit niemandem lieber an diesem Ort...“ Ein Woge der Erleichterung überkam Neville und noch bevor Vernunft oder Angst erneut aufflackern konnten, zog er Luna an sich und gab ihr einen stürmischen Kuss direkt auf den Mund. Als sei er über sich selbst erschrocken, zuckte er dann plötzlich zurück. „Ent...entschuldige....“ stammelte er und wäre vor Scham am liebsten im Erdboden versunken. Aber Luna strahlte jetzt noch mehr. „Weshalb denn?“ fragte sie und überrascht sah er, dass in ihren Augen Freudentränen glänzten. Irgendwie schien sie nun genauso nervös zu sein, wie er selbst. Das beruhigte Neville wieder etwas. Zögernd streckte er ihr seine Hand hin. „Komm...“ sagte er. „Wir gehen mal im Wald nachsehen, ob wir ein Rickdick finden...“ Jetzt lachte Luna wieder fröhlich. „Ricketicker. Rifflige Ricketicker.“ Sie griff seine Hand und während sie auf den Waldrand zugingen, waren sich beide sicher, nicht nur den Kopf, sondern auch den Bauch voller flatternder Schlickschlupfe zu haben, so glücklich fühlten sie sich.

Platz 2 - G.S. Black, Ravenclaw (25% der Stimmen)

Von murrenden Moorspätzen und griesgrämigen Knipsern

Es ist schon ziemlich seltsam, wie manche Menschen zu einander finden nicht? Wie Luna Lovegood später immer wieder beteuerte, war sie nur mit Neville Longbottom ausgegangen, weil er der einzige war der an den murrenden Moorspatz geglaubt hatte. Und er hatte nichts gegen ihre Eigenarten, die bei manchen Leuten ziemlich aneckten. Ausnahmsweise mal hatte das Mädchen die Initiative ergriffen und der Kessel-zum-Explodieren-Bringer hatte zugesagt, auch wenn er etwas herum gestammelt hatte, offensichtlich schockiert von dieser völlig unvorhergesehen Frage auf ein Date. Und so gingen sie am nächsten Hogsmeade-Wochenende zusammen in das Drei Besen und holten sich Butterbier. Wie fast immer trug Luna ihre rübenartigen Ohrringe und starrte Neville an, als würde gleich eine Pflanze aus all seinen Körperöffnungen sprießen und sie würde keine einzige Sekunde davon verpassen wollen. Dann lächelte sie leicht und trank einen Schluck aus ihrer Flasche. "Ich wette bei Professor Snape hat sich ein murrender Moorspatz unter seinem Kopfkissen versteckt. Sonst wäre er nicht immer so mies gelaunt", stellte sie gutgelaunt und mit träumerischer Stimme fest. Nevilles Ohren nahmen einen ungesunden Rotton an. "Bist du dir sicher? Snape braucht bestimmt keinen Miesmacher unter seinem Kopfkissen..." Wieder lächelte die Blondine ihm zu. Sie schwiegen häufig, aber es war kein unangenehmes Schweigen. Beide hingen ihren Gedanken nach. Egal, ob sie sich um irgendwelche seltsamen Wesen drehte oder um Pflanzen. Schließlich verließen sie wieder das Drei Besen und machten sich auf den Weg zurück zum Schloss. Sie waren mit die letzten, die zum Schloss zurück kehrten, blieben aber für sich. Wieder redeten sie, über belangloses Zeug und schulische Dinge. Sie warteten eigentlich nur noch darauf, dass Hermine Granger Schülersprecherin werden würde. Es war eigentlich ein Wunder, dass sie das nicht schon in ihrem zweiten Jahr geworden war und Luna wusste zu berichten, dass einige Ravenclaws eifersüchtig auf die Schlauheit der Braunhaarigen waren. Schließlich kamen sie am Schloss an und Neville begleitete Luna noch bis kurz vor ihren Gemeinschaftsraum. Auch wenn er dank der DA mittlerweile etwas mehr Selbstvertrauen erworben hatte, so war dieses doch stark zurück gegangen, wenn er sich in der Nähe eines solchen Mädchens befand, wie es Luna war. Die lächelte ihn wieder mal träumerisch an, beugte sich vor und gab ihm einen kleinen Kuss auf die Wange. "Da war ein giresgrämiger Knipser", hauchte sie und lächelte erneut, dann drehte sie sich um. "Wir sehen uns, Neville", verabschiedete sie sich und trat durch die Türe in den Gemeinschaftsraum der Ravenclaws. Neville grinste etwas dümmlich und mit lodernden Ohren. "Wir sehen uns!", antwortete er, als Luna bereits seit mehr als fünf Minuten abwesend war.

Platz 3 - Juliette Barbara Malfoy, Slytherin (12, 5% der Stimmen)

In der Freiheit wohnt die Kraft

Sie standen einander gegenüber und sahen sich in die Augen. "Luna, ich...," begann er, doch sie legte ihm sacht den Finger auf die Lippen. "Komm." sagte sie und griff nach seiner Hand, "Es ist an der Zeit." In seinem Kopf brannten tausend Fragen, doch er ließ sie seine Hand nehmen und sich aus dem staubigen Gang führen, hinaus in die sternenklare Nacht. Hinunter zum See. Der Vollmond spiegelte sich in dem schwarzen Wasser. Tau lag auf dem Gras der Wiese, die Tropfen spielten an den Halmen. Er zog seinen Umhang aus und breitete ihn ihr sorgsam auf dem feuchten Gras aus. Sie setzte sich, während er unschlüssig neben ihr stand. Wieder fand ihre Hand in die seine und mit sanfter Gewalt zog sie ihn neben sich. "Du bist bedrückt." sagte sie geradeheraus, so,. wie sie immer sprach. Man konnte keine Widerworte setzen. Man konnte sie nicht anlügen, selbst wenn man es gewollt hätte. Er wollte es nicht. " Es ist alles vorbei, " sagte er leise, " Das Dunkle. Das Beklemmende. Und doch will sich in mir die Freiheit nicht ausbreiten. Es sind soviele tot. " Sie antwortete nicht gleich, saß nur da und hielt seine Hand, sah auf das dunkle Wasser. "Aber wir haben uns." fuhr er fort "Wenn du möchtest , heißt es..." "Neville !" sprach sie seinen Namen aus, und klang auf einmal ganz weich, "Neville...es stimmt, es sind so viele tot. Aber wir haben uns. Und wir haben die Freiheit. Auf ihr können wir aufbauen. Und , eines sei dir gewiss : Die Liebe siegt am Ende immer über den Hass. Man muss nur daran glauben. "

Wir gratulieren den Siegern!

Ergebnisse Gedichtewettbewerb September 2012

Liebe Zauberschüler!

Ihr habt abgestimmt zum Thema: Das Ender der Herrschaft Voldemorts!
Und hier ist das Ergebnis:

Platz 1 - Lenyca Ac-Sarr, Slytherin (85,7% der Stimmen)

Der Auserwählte

Finster, finster ist die Nacht
und kalt der Nebel in der Welt
all dies hat Er mit sich gebracht
als Er voll Schrecken die Macht erhält

Mit eisiger Hand, so totengleich
gebietet Er über das Leben
und über das Sterben im Zauberreich
als hätt' es nie Hoffnung gegeben.

In Scharen folgen ihm die Seinen
blutig und grausam ist ihre Spur
Sie foltern die Feinde und ehren die Reinen
wo sind die rebellischen Helden nur?

Verborgen, behütet und ahnungslos
wächst fern ein Junge heran
Sein Wille ist eisern, das Herz so groß,
ob er dem ein Ende bereiten kann?

Denn einst, da wurde prophezeit
dass der, den der Todesfluch verfehlt
dem Dunklen Lord ebenbürtig sei,
und unter allen auserwählt.

Er stellt sich dem Kampf, will sein Schicksal rächen
trotzt aller Gefahr und all jenem Schmerz
Will endlich die Schreckensherrschaft brechen
streitet mit Mut, mit Liebe, mit Herz.

Vor so vielen Jahren vom Dunklen gezeichnet
musste er lernen, zu vertrau'n
den Worten seines so weisen Lehrers
der ihn sogar lässt Vergangenes schau'n.

Dann steht er allein, der junge Erwählte
und glaubt sich verlassen von aller Welt
Denn Jene, auf deren Hilfe er zählte
wurden von dunklen Mächten gefällt.

Die Eltern, der Lehrer, der Pate sind fort
nun muss er selbst sein Haupt heben
Um zu beenden all Folter und Mord
und selbst zu überleben.

Von Angesicht zu Angesicht
steh'n sie einander entgegen
Wer ist's, dessen Macht als erste bricht?
Ist Liebe dem Tod überlegen?

Das Herz siegt über die Grausamkeit
vereint Liebe und Hoffnung an einem Ort
Es hat die Zaubererwelt befreit -
Gefallen ist der Dunkle Lord.

Und doch sind viele Tränen geblieben
für jene, die für all Zeit verloren
Doch einer hat Geschichte geschrieben -
als Auserwählter geboren.

Platz 2 - Juliette Barbara Malfoy, Slytherin (14,3% der Stimmen)

Nach der Schlacht

Das Dunkle ist besiegt,
im Glückestaumel tobt
die Welt.
Freiheit, Freiheit
hör ich überall.
Die Burg leckt
ihre Wunden,
Wir gehen heim,
geschunden.
Die großen Ideale
sind vorbei,
was bleibt ist
allen anderen einerlei.
Wir waren Teil
der Dunkelheit,
einst groß
in jener wirren Zeit.
Dann kam der Kampf,
es fielen viele
und zu allerletzt
fiel auch der Lord.
Wir müssten trauern,
doch tief in mir
frohlockt ein einzig Wort :
Freiheit !

( Aus der Sicht Lucius Malfoys)


Wir gratulieren den Siegern!

Ergebnisse Malwettbewerb September 2012

Liebe Zauberschüler!

Ihr habt abgestimmt zum Thema: Besuch in Madam Malkis Laden voller schöner Roben und Zaubererumhänge!
Und hier ist nun das Ergebnis:


Platz 1 - Lenyca Ac-Sarr, Slytherin (58,3% der Stimmen)


Platz 2 - Lady Mysterya, Ravenclaw (41, 6% der Stimmen)



Wir gratulieren den Siegern ganz herzlich!

Donnerstag, 26. Juli 2012

Ergebnisse Malwettbewerb Juli 2012

Liebe Zauberschüler!

Ihr habt abgestimmt zum Thema: Verliebt in Cho Chang und das ist das Ergebnis:


Platz 1 - Lenyca Ac-Sarr, Slytherin (75% der Stimmen)



Platz 2 - Bonnie Weasley, Slytherin (25% der Stimmen)



Platz 3 - Mysty aus Ravenclaw (0% der Stimmen :( )

Wir gratulieren der Siegerin Lenyca zu ihrem Gewinn!

Ergebnis Gedichtewettbewerb Juli 2012

Liebe Zauberschüler!

Ihr habt abgestimmt zum Thema: Zauberschulen dieser Welt und das ist das Ergebnis:



Platz 1 - Lenyca , Slytherin (62,5% der Stimmen)

Zaubererschulen

In unseren Landen ist's natürlich
dass überall wo Kinder geh'n,
egal ob diese lernbegierlich,
auch genügend Schulen steh'n.

So will doch auch die Zaub'rerjugend
ihr Wissen allerorts erweitern,
denn Ehrgeiz ist stets eine Tugend,
Wer will schon in der Prüfung scheitern?

Doch auch in and'ren Ländern gar,
ist dies Bestreben gleich
Schulen gibt's - ob fern, ob nah
so werden Kinderköpfe reich!

Denn reisen wir hoch in den Norden
wo Eis wird niemals schwinden,
so liegt dort Durmstrang tief verborgen
und nur von Wissenden zu finden.

"Die dunkle Magie wird hier gelehrt!"
so erzählen die einen
"Und Grindelwald recht gern verehrt!"
werden andere meinen.

Zu düster ist's dir bei Durmstrangs Gesellen?
Dann lass uns gen Süden reisen
Nach Schottland dem Land der Zaubr'errebellen
und Hogwarts die Ehre erweisen.

Ein mächtiges Schloss beherbergt dich hier,
heißt Gäste herzlich willkommen,
und stillt selbst die größte Wissensgier -
Schwarze Künste ausgenommen.

Nun soll unser Weg nach Frankreich führen,
wo nobel gespeist und gekleidet,
die Schüler drängen durch silberne Türen,
um Schönheit und Grazie beneidet.

Gar zauberhaft versteht man hier die Magie
Verabscheut Rohheit und Lärm
Doch unterschätzt die Schüler hier nie,
stillschweigend verhexen sie gern.

Drei Schulen haben wir nun besucht
doch keine gleicht der ander'n
Es wird verzaubert, gelernt und verflucht
ganz gleich wo du hin wirst wandern.

Das Wichtigste aber - es sei hier gesagt,
du solltest es stets bedenken
wenn du von Lehrern wirst geplagt:
Sie wollen dir Wissen schenken!

Platz 2 - Nastjucha, Ravenclaw (37,5% der Stimmen)

Zauberschulen dieser Welt

Schon in europäischer Region
drei Zauberschulen kennen wir.
Ihr alle habt gehört davon:
Hogwarts, Durmstrang, Beauxbatons.
Beauxbatons im Frankenland,
geführt von sanfter, strenger Hand,
Madame Maximes, zwar Mensch nur halb,
gibt auch in schweren Zeiten Halt.
"Haltung Mädchen, zeigt Figur!
Denn dieser Augenblick zählt nur.
Und im Moment zählt für jedermann:
'L'amour pour tous, c'est important!'" {*}

Dort oben, im hohen, fernen Norden,
liegt Durmstrang; vor fremden Augen versteckt;
von keinen Karten und Menschen so schnell entdeckt,
im tiefen Schnee, zwischen Gletschern geborgen.
Igor Karkaroff, der Leiter der Schule
bewahrt in seiner Art selten die Ruhe.
Den dunklen Künsten, die den Stundenplan und seine Vergangenheit erfüllen,
muss sich der Mann demnächst wieder stellen.

Im verregneten England, wo jedermann
gehört hat von Hogwarts, irgendwann.
Getarnt als brüchige Ruine
liegt dort das alte, graue Schloss,
wo jeder Schüler seine Zeit genoss,
bei der Erinnerung tragend eine glückliche Miene.
Das Essen, Räume, Ländereien
kleine Streiche kann man wohl verzeihen.
Der Unterricht, zwar nicht anspruchslos,
doch lernt man was, ist die Freude groß.
Der Leiter, Professor Dumbledore,
enthält den Kindern keine Wahrheit vor.
Was das Ministerium gerne verschweigt,
tritt er vor großem Publikum breit.
"Gerade kommt es mir gelegen,
euch folgendes mit auf den Weg zu geben:
Seid kritisch, wachsam, denkt daran,
was böse Menschen hab'n getan.
Für jeden gibt's ein erstes Mal,
wo ihr kommt in die Qual der Wahl:
Was ist mir besonders wichtig?
Welche Handlung scheint mir richtig?
Was ist einfach und bequem?
Welche Tat scheint angenehm?
Vergesset meine Worte nicht,
bald werden Entscheidungen die Pflicht."

Hiermit ist meine Pflicht getan,
Zauberschulen hab ich vorgestellt
und hoffe, dass es euch gefällt,
einen Abschiedsgruß häng ich noch dran.

{* Liebe für alle, das ist wichtig.}
Platz 3 - Rosalie Newman, Ravenclaw (0% der Stimmen :( )

 Zauberschulen dieser Welt

Es wird geschuftet und gelernt
Entweder zusammen oder allein
Von süßen Boys wird geschwärmt
Und fehlen dürfen da nicht die Dates im Mondschein

Von was ist hier die Rede?
Von den Zauberschulen dieser Welt natürlich
Jeder Schüler sucht sich hier seine Wege
Doch die meisten sind zu ihren Lehrern ehrlich

Drei Stück gibt es
Hogwarts ist in Schottland
Jeder ist dort etwas Besonderes
Und die Schüler gehen dort Hand in Hand

Vier Häuser prägen Hogwarts
Da gibt es Ravenclaw und Hufflepuff
Slytherin und Gryffindor folgen aufwärts
Da sagt so manch einer schon einmal : Uff!

Die zweite Schule ist Durmstrang
Sie liegt im hohen Norden
Und Victor Krum hat dort immer Vorrang
Doch trotzdem gibt es dort Horden
Horden von Schülern

Dann gibt es noch Beauxbatons
Die Schulleiterin dort ist Riesen groß
Und manche Schüler kommen bestimmt aus Lyon
Aber sind sicher nicht so groß

Weitere Zauberschulen gibt es nicht
Doch drei ist auch schon eine wunderbare Zahl
Sie nehmen uns nicht die Sicht
Wer die Qual hat, hat die Wahl

Juckt es dich jetzt auch eine Zauberschule zu besuchen?
Mich auf jeden Fall
Du kannst es dir ja aussuchen
Hogwarts, Durmstrang oder Beauxbatons – willkommen bist du überall


Wir gratulieren Lenya herzlich zum Sieg.

Ergebnis Fanfictionwettbewerb Juli 2012

Liebe Zauberschüler!

Ihr habt abgestimmt zum Thema: Wie der Vater so der Sohn: Das erste Zusammentreffen von Albus Potter und Scorpius Malfoy und das ist das Ergebnis:

Platz 1 - Lenyca, Slytherin (83,3% der Stimmen)

Albus, Scorpius und der Klebefluch

"Mr Potter! Hätten Sie bitte die Güte meinem Unterricht zu folgen? Was machen Sie denn da eigentlich?" Professor McGonagalls Geduld war noch nie besonders ausgeprägt gewesen, doch die erste Verwandlungsstunde des Jahres in der ersten Klasse, war stets eine besondere Zerreißprobe. In diesem Jahr schienen sich einige besonders temperamentvolle Schüler darunter zu befinden und auch, wenn der junge Albus Potter auf den ersten Blick recht zurückhaltend gewirkt hatte, so belehrte er sie jetzt doch eines bessern. "Entschuldigung, Professor..." sagte er jetzt kleinlaut und seine grünen Augen bemühten sich um einen besonders unschuldigen Blick. "...Irgendjemand hat meine Schultasche verhext, ich kann sie nicht öffnen..." McGonagall verdrehte die Augen. "Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass irgendjemand in diesem Kurs bereits zu so einer Zauberei in der Lage wäre?"
In der hinteren Reihe unterdrückte jemand ein Kichern. "Was gibt es da zu lachen? Ach, Mr Malfoy, wissen Sie zufällig, was es mit diesem Klebefluch auf sich hat, der hier zum Einsatz kam? Nein? Ganz sicher nicht? Nun gut, ich hoffe für Sie, dass ich nichts Gegenteiliges herausfinde! Diffindo!" Sie tippte lässig gegen Albus' Tasche und schon lösten sich die Lederschnallen wieder. "Jetzt aber genug von diesen Albernheiten! Heute lernen Sie, wie man Streichhölzer in Nadeln verwandelt. Das klingt einfach, aber Sie sind alle noch blutige Anfänger und ich verlange - wie übrigens grundsätzlich in meinem Unterricht - Ihre volle Aufmerksamkeit!" Tatsächlich war die Lektion schwieriger als Albus es sich vorgestellt hatte und zudem fiel es ihm besonders schwer, sich zu konzentrieren. Malfoy. Den Namen kannte er schon seit Jahren, sowohl seine Eltern als auch Freunde der Familie und nicht zuletzt seine älteren Geschwister hatten die Malfoys schon oft erwähnt. Und im Hogwartsexpress hatte er den jüngsten Spross dieser Linie - Scorpius - bereits aus der Ferne gesehen. Ansonsten hatte er noch keinen Kontakt zu ihm gehabt, denn im Kräuterkunde- und Zauberkunstunterricht, den beiden einzigen Fächern, die Albus bislang gehabt hatte, war er nicht mit den Slytherins zusammengekommen. Und Scorpus war ein Slytherin. Eigentlich war das selbstverständlich. Albus fühlte sich hingegen immer noch auf einem Kissen der Erleichterung gebettet, als er sich an die Worte des Sprechenden Huts erinnerte - am Abend seiner Auswahl: "Ah... ein Potter... da gibt es keinen Zweifel... ganz klar ein Gryffindor!" "Potter!" McGonagall war nun ernsthaft verärgert. "Soll das eine Nadel sein? Das sieht mir mehr aus wie eine zu lang gekochte Nudel! NAAAAADEL! Nicht NUUUUDEL!" Alle lachten. "Hoffentlich wollen Sie es nicht ihrem Bruder gleichtun. James Potter ist begabt, oh ja, aber es fehlt ihm an Disziplin! Wollen Sie auch schon in ihrem ersten Jahr eine Eule nach Hause geschickt bekommen?" "Nein, Ma'am." wisperte Albus. In diesem Moment verkündete ein Klingeln das Ende der Unterrichtsstunde und eilig hasteten alle nach draußen. Albus sah sich nach seinem Freund Hugo Weasley um, doch noch bevor er den Rotschopf entdecken konnte, baute sich Scorpius Malfoy vor ihm auf. "Aaah..." sagte er höhnisch und eine hellblonde Haarsträhne fiel ihm ins Gesicht. "Ein Potter. So so... mein Vater sagte mir schon, dass wir uns bald kennenlernen würden." Scorpius war einen halben Kopf größer als Albus und spindeldürr und so wirkte er mit seiner höhnischen Stimme wie eine besonders herablassende Vogelscheuche, die nun gehässig auf Albus hinuntergrinste. "Aaaah..." ahmte Albus ihn erstaunlich gut nach. "Ein Malfoy. Wie nett, dass du dich so höflich vorstellst. Mein Vater sagte mir schon, dass gutes Benehmen in deiner Familie groß geschrieben wird." Schallendes Gelächter ertönte. Natürlich wollte sich kein Schüler der ersten Klasse diese Begegnung entgehen lassen, denn wer hatte nicht von der legendären Feindschaft zwischen den Vätern dieser beiden Schüler gehört? Wen kümmerte es, dass sie sich im Erwachsenenalter nun respektvoller behandelten? Ihre Sprösslinge würden schon für die nötige Unterhaltung in Hogwarts sorgen. "Werd nur nicht so frech, Kleiner!" fauchte Scorpius. "Sonst hex ich dir die Lippen zusammen! Den Fluch kriegt dann nicht mal mehr dieses Nachtgespenst von McGonagall gebrochen! Klebeflüche sind meine Spezialität! Mein Vater hat...!
Ein Räuspern ließ ihn herumfahren und selbst das letzte bisschen Farbe wich aus Scorpius' Gesicht. "Ihr Vater..." tönte Professor McGonagalls scharfe Stimme nun nur einen Schritt weit von ihm entfernt. "... hatte bei mir einen wöchentlichen Nachsitztermin. Sie scheinen ihm doch sehr nachzueifern, Mr Malfoy. Das 'Nachtgespenst' erwartet sie zur Geisterstunde in seinem Büro. Heute - für den Dauerklebefluch an Potters Tasche. Und morgen eine weitere - für ihre Ungezogenheit gegen mich. Vergessen Sie nicht, Pergament und Feder mitzubringen!" Sie machte auf dem Absatz kehrt und die Umstehenden brüllten nun vor Lachen, während Scorpius Malfoy die Farbe einer feurigen Chillischote annahm.
"Dich krieg ich noch!" zischte er Albus zu, doch der grinste nur breit.
"Ach weißt du, Scorpius, ich mache mir da wenig Sorgen. Mein Dad hat mir offenbar nicht nur das Talent für Schwierigkeiten vererbt, sondern auch noch die dafür nötige Portion Glück! Aber mach dir nichts draus, wir können ja beide nichts dafür, dass wir nach unseren Vätern geraten sind, nicht wahr?"


Platz 2 - Mysty, Ravenclaw (16,6 % der Stimmen)

Popius Poporion

„Mr. Potter, sehen Sie sich an, was sie angerichtet haben. Ich sagte doch: Wutschen und Wedeln! Deutliche Aussprache! Bei ihrem unkonzentrierten Genuschel... haben Sie da ernsthaft erwartet, dass ihnen der Zauber gelingen würde? Nehmen sie sich ein Beispiel an Mr. Malfoy. Seine Feder schwebt und seine Bank ist auch noch ganz. Wenn man sie so sieht, könnte man denken, sie sind mit den Finnigans verwandt.“ Purpurrot unter all dem schwarzen Ruß saß ich auf meinem Platz und ließ eine Standpauke von Prof. Flitwick über mich ergehen. Man war das peinlich. Wir übten in dieser Stunde den Wingardium-Leviosa-Zauber und ich hatte es geschafft, die halbe Bank in die Luft zu sprengen. Und dann auch noch der Vergleich mit Scorpius Malfoy... diesem Blödmann! Es war doch alles seine Schuld gewesen. Hätte er mich nicht so wütend gemacht und abgelenkt, wäre es niemals zu der Explosion gekommen. Und seine Feder war überhaupt nur wegen meiner Explosion in die Luft gewedelt worden. Der Schulgong ertönte. Pause. Endlich! Ich schnappte meine Mappe und versuchte dem erneuten Spott vergeblich zu entfliehen. „Oh unsere kleine Alice, haddu dich schmutzig gemacht..... Ooooh.“, äffte Scorpius mir hinterher und stellte sich mir breitbeinig in den Weg. Seine zwei dicken Zwillings-Kumpels Dungeon und Gideon Bullstrode versperrten mir schief grinsend etwaige Fluchtwege, sodass ich nur noch eine kalte Mauer im Rücken fühlte. “Du solltest besser die Finger vom Zaubern lass Alice, sogar dieser Schwachkopf Luminus Lovegood, wird dir den Rang ablaufen. Tja, und dein berühmter Pappi kann dir hier auch nicht helfen. Zu schade, dass Du so eine Weichwurst bist, Alice.“, höhnte Malfoy. „HÖR AUF mich Alice zu nennen! Ich heiße Albus Severus Potter!“, entgegnete ich wütend. „Und das ich den Zauber vergeigt hab, ist allein deine Schuld. Lass mich in Ruhe Malfoy.“ „Ooohh... bubbu... hört ihr das? Das Potter-Baby fängt schon wieder an zu heulen. Kein Wunder benannt nach einem alten Irren und einem Verräter... Das ist wirklich zum Heulen.“ Dung und Gideon wieherten los. Sie waren beide genauso hohl wie breit. Da trat Prof. Flitwick in den Gang. Scorpius der eben noch meine Demütigung genossen hatte, ließ mich schnell stehen und begann sich beim Professor einzuschleimen. „Herr Professor. Das war wirklich eine ausgesprochen lehrreiche Stunde gewesen. Zu schade, dass manche dies nicht zu schätzen wissen.“ Er warf mir einen spöttischen Blick zu. Ich hatte die Nase voll. Ich nutzte den entstandenen Schlupfwinkel und entwischte. Ich rannte den Gang entlang, bog um die Ecke, lief weiter bis ganz ans Ende. Ein Jungenklo. Meine Rettung! Schnell trat ich ein, nahm mir eine Kabine und lies mich unbestimmt auf den Sitz plumpsen. Endlich Ruhe von Scorpius. Klar hatte mich Dad gewarnt, aber warum zur Hölle musste ausgerechnet ich im selben Jahrgang mit dem Sohn des Erzfeindes meines Vaters sein, der mich hasste und triezte wo es nur ging. Ich kam mir hilflos vor. Ja, es stimmte. Ich fühlte mich nicht so genial und mutig wie mein Dad. Es war nicht leicht, der Jüngste im Haus zu sein. James und Lily kamen prima klar in der Schule. Lily war sogar schon Sucherin von Gryffindor. Und James machte jeden im Duell platt. Aber ich war neu in Hogwarts, konnte noch nicht richtig zaubern und musste mich gleich mit drei Vollplagen abgeben, die es von Anfang an auf mich abgesehen hatten. Einige Erstklässler mieden mich sogar schon, weil ich immer Malfoy und damit Ärger anzog. Ich musste ihn loswerden, aber ich wusste nicht wie. „Aah, Mist, was war das!“, hörte ich mich aufspringend fluchen. Ein kalter Schauer war pulsierend durch mich hindurch getaucht, als hätte mir jemand einen Kübel Wasser übergegossen. Doch stattdessen erblickte ich einen echten Geist in meiner Kabine. Es war ein hässliches Mädchen mit Zöpfen und einer Hornbrille – Das musste Myrthe sein. Dad hatte mir von ihr erzählt. „W-was machst Du im Jungenklo?“, stotterte ich mir zusammen. Sie kicherte und errötete soweit dies möglich war. „Ich wollte Harry Potters Sohn sehen. Du meine Güte! Du siehst deinem Vater ja noch viel ähnlicher als dein Bruder. Ich mag ihn sehr deinen Vater... aber Du gefällst mir auch... Sehr!“ Sie kicherte wieder und schwebte beäugend um mich herum, doch ehe ich etwas sagen konnte, ertönten plötzlich Stimmen und Myrthe flüchtete giggelnd in mein Klo. Ich lauschte... „Hah, so ein Idiot.“, hörte ich eine vertraute Stimme. „Ja Scorpius, der hat echt Schwein gehabt, dass der Zwerg von Prof. aufgetaucht ist, sonst hätten wir ihn frisch machen können.“ Ich spürte förmlich Dungeons dämliches Grienen durch die Kabinentür. „Ach, was... Er kann ja nicht ewig weglaufen und sich verstecken das Potter-Baby. Irgendwann schnapp ich ihn mir. Und dann werden wir eine alte Rechnung begleichen.“ Dung lachte los. Dann hörte ich wie jemand die Kabine neben mir betrat, die Tür verriegelte und sich aufs Klo setzte. „Er ist ein Loser, wie sein Vater. Der hatte doch auch nur mehr Glück als Verstand und alle bewundern ihn. Harry Potter hier. Harry Potter da. Potter...Abschaum. Ich werden diesen Albus frisch machen, er wird dafür büßen, dass Harry Potter meinen Vater entwaffnet und entehrt hat. Mein Vater hat mir ein paar Sprüche verraten... Wenn ich die hinbekomme, wird er keine Sonne mehr sehen.“ Es war Malfoy, der neben mir auf dem Klo hockte und mit seinen Hass-Tiraden über mich herzog. Die kalte Wut schäumte in mir. „Und wenn ich dieses Weichei weichgekocht habe, dann werde ich schon einen Weg finden, die Ehre des Hauses Malfoy wiederherzustellen und Harry Potter eins rein zu würgen. Dieser schmierige, besserwisserische.... AAAAAAAAAAAAAHHHHHHH!“ Ein panisches, angsterfülltes Schreien erfüllte den Raum. „AAAAAAAAAAH AAAAAAH AAAAAH. Scorpius rammelte mit aller Macht gegen die Nachbartür und versuchte verzweifelt und schreiend zu entkommen. „DAAAAA IST ETWAS! EI-EIN MONSTEER! IN DER TOILETTE! LASS MICH RAAAUUUS. LASS MICH RAAUS. MAAAAAAAAMAAAAAAAA! ICH WILL ZU MEINER MAMA!“ Ich öffnete meine Kabinentür, um zu sehen, was geschehen war. Doch als ich sie gerade geöffnete hatte, gab es ein Lautes: KRACH! Und die Nachbartür schwang auf. Scorpius stolperte panisch über seine heruntergelassene Hose und schlug quer und mit blankem Po auf dem Boden auf. Dung und Gideon rannten nun aufgeschreckt und kreischend davon. Malfoy stolperte mit halb herunter gelassener Hose an mir vorbei auf dem Gang auf dem sich inzwischen sämtliche Schüler zur nächsten Stunde eingefunden hatten. Aber das schien ihm egal zu sein. Er stolperte schreiend und mir blankem Po von dannen. Ich nahm meinen Mut zusammen, und blickte ins Nachbarklo. Es war nichts zu sehen. Dann ein Platsch und Myrthe tauchte auf. „Also...“, kicherte sie, „Hör nicht auf ihn. Dein Vater hatte definitiv mehr zu bieten...“, dann schwebte sie an mir vorbei. Perplex stammelte ich: „W-Was soll das heißen? Was hast Du getan?“, sie giggelte. „In meiner Gegenwart sollte man besser nicht schlecht von Harry Potter sprechen. Mach Dir keine Sorgen Albus. Jedes Portrait und jeder Geist ist deinem Vater für seine Taten dankbar. Wann immer Du uns brauchst, sind wir zur Stelle. Und wenn das kleine Großmaul dich nicht in Ruhe lässt, kommst Du zu mir und sagst mir Bescheid. Dann wird er es bald schwer haben ungestört auf die Toilette zu gehen.“ Sie kicherte und schwebte von dannen durch eine Wand. Seit diesem Tag hielt sich Malfoy von mir fern. Vielleicht hatte er Myrthes Warnung gehört. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass es ihm mehr zu schaffen machte, dass Gespött der ganzen Schule zu sein – Popius Poporion Machtsichvoll. 

Platz 3 - Rosalie Newman, Ravenclaw (0 % der Stimmn :( )

Wie der Vater so der Sohn: Das erste Zusammentreffen von Albus Potter und Scorpius Malfoy (geschrieben aus der Sicht von Albus Potter)

Ich war total aufgeregt, als ich den Hogwarts-Express betrat, da es mein erstes Jahr in Hogwarts war und ich total gespannt war auf das, was vor mir lag. Mein Dad, Harry Potter, und meine Mum, Ginny, hatten mir zwar bereits schon viel über Hogwarts und so erzählt, aber aufgeregt war ich trotzdem. Aber das ist, denke ich mal, auch zu verstehen, oder?
Nun ja, ich setze mich in ein bis jetzt noch lehres Abteil, da ich noch niemanden kannte. Während der Fahrt kamen noch ein Junge und zwei Mädchen dazu. Sie waren alle drei sehr nett und sie erzählten mir, dass es auch ihr erstes Schuljahr in Hogwarts war. Eine der Mädchen erzählte: „Ich bin total aufgeregt!“ und der Junge sagte: „Ich denke mal, dass ich nach Ravenclaw kommen werde, da meine ganze Familie bisher in Ravenclaw war und weil ich auch sehr schlau bin.“ Ich fand, dass er mit seiner Schlauheit ein bisschen angab. Aber naja, was konnte ich dagegen tun? Ansonsten war er ja ganz nett.
Als wir dann angekommen waren, mussten wir dem Halbriesen Rubeus Hagrid folgen. Ich fand ihn von Anfang an sehr nett und sympathisch und ich fand, dass Mums und Dads Beschreibung von ihm total zutrafen. Wir sollten in kleine Boote steigen, die uns dann über den See rüber zum Schloss brachten. Ich stieg zusammen mit den zwei Mädchen und einem Jungen, den ich nicht kannte in ein Boot. Als wir eine kurzes Stück gefahren waren, sagte plötzlich dieser Junge mit höhnischer Stimme: „Sieh an, sieh an! Albus Potter, der Sohn von Harry Potter! Mein Name ist Malfoy, Scorpius Malfoy.“ Er streckte mir seine bleiche Hand entgegen und fuhr dann fort: „Wenn du Hilfe und einen Freund brauchst, ich stehe dir gerne zur Verfügung! Dank meinem Vater Draco Malfoy kenne ich mich hier in Hogwarts bestens aus und natürlich werde ich nach Slytherin kommen, da mein Dad, meine Mum, meine Großvater und meine ganze restliche Familie dort war. Und wie steht es mit dir? In welches Haus wirst du kommen, was glaubst du? Doch nicht etwa nach Gryffindor, wo auch deine dreckige Mutter und dein „toller“ Vater waren!“ Als er endlich mit seiner Ansprache fertig war, hatten wir schon ungefähr die Hälfte der Strecke hinter uns gelassen und jetzt bot sich für uns die erste Gelegenheit das Schloss Hogwarts zu sehen. Es sah umwerfend aus, aber im Moment hatte ich andere Sachen zu erledigen. Malfoy! Mein Dad hatte mir schon viel von der Familie Malfoy erzählt. Er kannte Draco Malfoy und dessen Vater Lucius Malfoy. Daddy hatte mir erzählt, dass sie sehr grausam sind und dass sie Todesser waren. Demnach hatte Draco Malfoy wohl auch einen Sohn bekommen. „Also muss irgendjemand ihn ja auch geheiratet haben, sonst hätte er ja kein Kind bekommen. Wer will einen Malfoy schon heiraten?“, fragte ich mich. Jetzt antwortete ich ihm endlich mit sehr mutiger und nun ja, auch sehr angeberischen Stimme: „Scorpius Malfoy! Mit dir will keiner befreundet sein und deshalb möchte ich auch nicht mit dir befreundet sein, Malfoy! Ich hoffe, du stehst auf Enttäuschungen.“ Ich legte eine kleine Pause ein, um es spannender zu machen und fuhr dann fort: „Und ja, ich denke, dass ich nach Gryffindor kommen werde und mal ganz im Ernst. Da möchte ich auch hin. Und meine Mutter ist nicht dreckig, so wie du es gesagt hast. Und mein Vater ist das erst Recht nicht. Du bist doch nur eifersüchtig, weil du nicht so einen tollen Dad hast wie ich! Ach, und wenn du nach Slytherin kommst, dann ist es bewiesen.“ „Was bewiesen?“, fragte mich Malfoy zurück. „Bewiesen, dass du auch so grausam und schrecklich bist wie dein Vater und dein Großvater und deine ganze Familie. Dann können wir uns schön ärgern, so wie es unsere Väter zu ihren Schulzeiten getan haben. Das wird bestimmt lustig!“, erklärte ich ihm. „Ja, sehr lustig!“, zischte Malfoy mit sehr bedrohlicher Stimme.
Als wir dann alle in Hogwarts angekommen waren, sollten wir Erstklässler alle nacheinander den Sprechenden Hut aufsetzten. Bei Malfoy schrie der Hut schon Slytherin bevor er ihn überhaupt richtig aufgesetzt hatte. Das war für mich der letzte und entscheidende Beweis! Scorpius Malfoy ist genauso böse wie seine ganze Familie. Ich kam natürlich Gryffindor und damit hatte der Streit richtig angefangen. Von nun an stritten wir uns genauso wie unsere Väter. Mal zeigte ich es ihm und mal zeigte er es mir. Ich hasse und verabscheue Scorpius Malfoy seit unserer ersten Begegnung an, genauso wie Daddy. Und darauf bin ich irgendwie stolz!


Wir gratulieren der Siegerin Lenyca herzlich zu ihrem Sieg.

Samstag, 23. Juni 2012

Ergebnis: Fanfictionwettbewerb Juni 2012

Ja! Es ist an der Zeit unsere fleißigen Geschichtenschreiber zu ehren. Naja, eigentlich gab es diesmal nur zwei. Aber das soll uns nicht abhalten. Thema des Fanfictionwettbewerbs war die Quidditchweltmeisterschaft. Und der Fleiß unserer Teilnehmer soll belohnt werden:

1. Platz: 160 Hauspunkte und 140 Galleonen
2. Platz: 140 Hauspunkte und 120 Galleonen
3. Platz und Folgende 120 Hauspunkte und 100 Galleonen 


Platz 1 - Lenyca Ac-Sarr aus Slytherin (80 % der Stimmen)

Dragonfly
"Meine Güte.... wenn Mum das wüßte, sie würde umkommen vor Sorge." Bill füllte seinen Metbecher erneut. "Ihre zwei unverkennbar englischen Söhne mitten in der Höhle des Löwen...." Charlie lachte. "Vielleicht. Aber Mum interessiert sich nicht für Quidditch. Sie hat keine Ahnung, was wir hier tun. Sie denkt, du besuchst mich und wir schauen uns ein nettes Vorrundenspiel an. Selbst wenn sie wüsste, dass England gegen Transsilvanien ran muss, würde sie darüber nur die Achseln zucken. Oder hast du ihr etwas erzählt?" "Gott bewahre - nein!" wehrte Bill hastig ab. "Es reicht schon, dass Fleur schlaflose Nächte hat. Aber es vor ihr zu verheimlichen, wäre Selbstmord. Was meinst du, wie sie mir die Hölle heiß machten würde, wenn sie im Nachhinein im Tagespropheten davon lesen müßte?" "Das kann ich mir vorstellen. Was hast du ihr gesagt?" "Dass wir auf uns aufpassen und jedem Ärger aus dem Weg gehen. Ich meine - es ist nur ein Vorrundenspiel. Und ich habe ihr hundertmal versichert, dass die Rumänen nicht so derb sind, wie ihr Ruf. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie zwei gewöhnliche englische Fans einfach grundlos aus dem Land jagen, nur weil sie ihre Mannschaft bejubeln." Charlie leerte den Rest, der sich noch in der Metflasche befand. "Das würden sie auch nicht. Wir werden schon unseren Spass haben. Aber pass auf, dass du keinen Transsilvanen zu laut ausbuhst. Der eine oder andere hier würde dir das doch übel nehmen." Beide lachten. Es war später Nachmittag und vor wenigen Stunden war Bill nach einer anstrengenden Etappen-Apparation bei seinem Bruder angekommen, der in der Nähe des weltgrößten Drachenreservates, in dem er arbeitete, eine kleine Wohnung bezogen hatte. Sie hatten nur selten die Gelegenheit, so unter sich zu sein und Bill genoss es in vollen Zügen, sich auf ein ausgedehntes "Männerwochenende" zu freuen. In nur wenigen Stunden würden sie direkt zum Stadion apparieren, wo noch am selben Abend die inzwischen hochgelobte englische Nationalmannschaft gegen den Gastgeber Transsilvanien eine harte Nuss zu knacken hatte. Immerhin ging es um den Einzug ins Achtelfinale der 423. Quidditchweltmeisterschaft. Und damit nicht genug hatten die Anhänger beider Lager dieselbe Begegnung von vor vier Jahren noch in lebhafter Erinnerung - Die 10:390-Niederlage der Engländer wollten die einen für immer aus ihrem Gedächtnis streichen, während die anderen eine Wiederholung versprachen. Bis zu ihrem Aufbruch vertrieben sie sich die Zeit mit zwanglosen Gesprächen. Bill schwärmte von seiner noch so frischen Ehe und den letzten entspannten Wochen mit Fleur, während Charlie stolz ein paar neue Brandnarben auf seinen Schultern präsentierte. Schließlich war es Zeit für einen letzten kurzen Imbiss und schon zogen die beiden Brüder bestens gelaunt los. Von einem kleinen Waldrand, der direkt an das Drachenreservat grenzte, apparierten sie auf eine weitläufige Wiese, an deren Ende sich das Stadion erhob.
Es war kleiner als das, in dem sie vier Jahre zuvor den ungewöhnlichen Sieg der Bulgaren über Irland gefeiert hatten. "Rumänien ist nicht so reich wie England." gab Charlie zu und es klang beinahe als wolle er das Land, in dem er nun schon so lange lebte, in Schutz nehmen. "Aber sie können feiern, die Rumänen. Transsilvanien ist ja nur ein kleiner Teil, aber trotzdem halten hier alle zusammen und tun ihr Bestes um ein würdiger Gastgeber zu sein!" Wie auf ein Stichwort rauschte eine gewaltige Wolke Fledermäuse in diesem Moment dicht über ihre Köpfe hinweg. "Erinnerst du dich noch an die Veela und die Leprechans?" fragte Bill. "Ich gestehe, ich weiß nicht einmal, was England so aufbieten wird." "Da bin ich leider auch überfragt. Hoffentlich keine Wichtel!" Wieder prusteten beide los und alberten noch eine Weile weiter. Ein vollkommen schwarz gekleideter Zauberer mit einem Hut, der ebenalls einer Fledermaus glich, unterbrach sie. Bill verstand kein Wort von dem, was er sagte, aber Charlie nickte und reichte ihm die Eintrittskarten. Sie hatten gute Plätze, dicht an den Torringen der Engländer und - zu ihrer großen Überraschung - unmittelbar in der Nähe eines alten Bekannten. "Mr Bagman!" rief Bill überrascht. Der Mann im gelb-schwarz-gestreiften Anzug der Wimbourner Wespen war nicht zu übersehen und als er seinen Namen hörte, winkte er den beiden Weasleys strahlend zu. Dann kämpfte er sich an ein paar empört dreinblickenden Rumänen vorbei und begrüßte sie lautstark. "Ah....Charlie Weasley....na, sie müssen sich ja hier wie zu Hause fühlen, nich' wahr? Hätten ja auch selbst spielen können, aber leider leider.... nie bereut, sich für die Drachen entschieden zu haben?" "Nie!" grinste Charlie. "Ich liebe Quidditch, aber meinen Job würde ich nicht mehr aufgeben wollen!" "Ja, ja....schade, schade.....nun denn, ich möchte ungern den Anpfiff verpassen, aber vielleicht sehen wir uns ja nach dem Spiel... wie wär's mit nem Schlückchen unten im 'Drachenhorn'?" Bill und Charlie sagten gern zu und noch während sich Ludo ein paar Meter weiter wieder auf seinen Holzsitz quetschte, dröhnte die Stimme des Stadionsprechers über das Feld. Bill hatte nur Augen für die wilden Fledermausschwärme, die den Einzug der Transsilvanen begleiteten und dabei silberne Funken versprühten. Doch auch die Engländer ließen sich nicht lumpen und warteten mit einer ganzen Herde Hippogreife auf, die sich ein beeindruckendes Rennen lieferten - ein jeder trug einen Spieler auf seinem Rücken, der dann todesmutig über dem Stadion absprang und kurz darauf auf seinem unter dem Umhang verborgenen Besen landete. Der Anpfiff ging im Tosen der Menge fast unter, doch schon die ersten Spielzüge schlugen sofort alle in ihren Bann. Nach wenigen Minuten war klar, dass es eine der härtesten Partien der bisherigen Saison werden würde und noch klarer, dass es vermutlich einen äußerst knappen Sieg geben würde. Da wurde gerempelt und geschubst, der legendäre Transsilvanische Trick fegte beim Misslingen einen Jäger nach dem anderen fast vom Besen und immer wieder mussten die Medimagier mit ihren Allheilmitteln aufs Feld rücken. Bobby "Bloody" Barker, der englische Sucher steckte besonders viel ein und selbst einige Rumänen im Publikum verzogen mitleidig das Gesicht, als ein Klatscher ihm fast die Kniescheibe zertrümmerte. 
Dann geschah es. Borcos Rufnur, einer der transsilvanischen Jäger, erwischte Barker - wohl aus Versehen - mit der Spitze seines Besensstiels und rammte ihn von seinem Fluggerät... und Barker fiel. Mehrere gleichzeitig ausgesprochene Abbremszauber von den Rängen verhinderten Schlimmeres, doch der tiefe Sturz und der harte Aufprall hatten "Bloody Barker" den Rest gegeben. "Auszeit!!! Auszeit!!!!" brüllten Barkers Teamkameraden und im ganzen Stadion machte sich Ratlosigkeit breit. "Was ist denn los?" fragte Bill erschüttert. "Ich meine, ok, England kann jetzt einpacken, aber weswegen wird unterbrochen? Barker kommt sicher nicht mehr auf die Beine..." "Eben." knurrte Charlie. "Weltmeisterschaftsregeln. Nie davon gehört? Wenn ein Sucher ausfällt, muss er ersetzt werden, sonst kann das Spiel nicht fortgesetzt werden. Wurde vor einigen Jahren eingeführt, als die Schweden einmal den italienischen Sucher ausgenockt haben. Sie haben das Spiel ewig nicht beendet, um so einen neuen Torrekord aufzustellen." "Und was heisst das jetzt?" Charlie zuckte die Achseln. "Was ist denn mit Bagman los?" Er beobachtete, wie Ludo Bagman erneut wild zu ihnen hinüberwinkte und gestikulierte. "Jedenfalls muss England sich jetzt etwas einfallen lassen und.... wo will er denn hin?" Immer noch von Bagmans merkwürdigem Verhalten irritiert, sah Charlie, wie der einstige Treiber nun die Ränge verließ und in Richtung englische Mannschaft stürmte. Dabei drehte er sich immer wieder zu den Weasley-Brüdern um, machte eine entschuldigende Geste und strahlte zugleich wie jemand, der gerade das Geschäft seines Lebens gemacht hatte.
"Meine sehr verehrten Damen und Herren.." dröhnte der Stadionsprecher kurz darauf - abwechselnd in rumänisch und englisch. "Der englische Sucher Bobby "Bloody" Barker ist - wie Sie bereits mitbekommen haben - nicht mehr in der Lage, weiterzuspielen. Die Regeln verlangen, dass das englische Team nun einen Ersatzsucher präsentiert. Leider war niemand auf eine solche Situation gefasst. Wie mir aber gerade der englische Jäger und Kapitän Leon Rough mitteilte, hat sein alter Freund, der einstige Treiberstar Ludo Bagman, eine rettende Idee. Es befindet sich nämlich tatsächlich ein adäquater Ersatz hier im Stadion. Wenn ich bitte Mr.... Charly Weasley .... aufs Spielfeld bitten dürfte?" Charlie brauchte eine geschlagene Minute, bis er begriff, was er da eben gehört hatte. Doch nun strahlte auch Bill und aus allen Ecken des Stadions, in denen sich englische Fans einen Platz ergattert hatten, keimte Jubel auf. "Nein...." stammelte Charlie. "Das kann nicht sein Ernst sein...." "Oh doch!" grinste Bill und bugsierte seinen völlig perplexen Bruder zwischen den Sitzen hindurch auf die Treppe hinunter. Völlig schockiert wehrte Charlie immer noch mit vielen "Abers" und "Neins" und "Unsinns" ab, doch er konnte nicht verhindern, dass die englische Mannschaft nun auf ihn einstürmte, ihn bedrängte und ihm schlussendlich auch noch den weiss-roten Umhang des Suchers überzog. Ehe er es sich versah, drückte ihm der Kapitän Rough den leicht verschrammten "Meteor", den Besen Barkers, in die Hand. "Der schlägt sogar den Feuerblitz!" fügte er dabei hinzu. "He, Mann, Charlie, ich hab dich schon früher spielen sehen! Du hättest längst für England spielen sollen. Mach schon! Das ist die Chance deines Lebens! Komm schon, du kannst doch dein Land nicht enttäuschen! Du bist unsere einzige Rettung!" Aus ein paar Metern Entfernung beobachtete Bill, wie Charlie - immer noch wie in Trance - auf den "Meteor" stieg. Es waren nicht nur Engländer, die jetzt jubelten. "Mum wird in Ohnmacht fallen, wenn sie das hört...." grinste Bill in sich hinein. So hart die Transsilvanen auch noch kurz zuvor unterwegs gewesen waren, so fair waren sie jetzt. Sie gönnten der englischen Mannschaft einige Minuten, um ihrem neuen Sucher die Hände zu schütteln, ihm auf die Schulter zu klopfen und erlaubten sogar, dass Charlie, der noch nie einen schnelleren Besen als den Silberpfeil geflogen war, noch ein paar Runden durch das Stadion drehte. Doch dann läutete wieder ein Pfiff den Fortgang des Spiels ein und sofort machten die Gastgeber wieder Ernst.
Dieser Pfiff hatte in Charlie etwas wachgerüttelt. Es war als sei er nie weggewesen vom Quidditchfeld. Ja geradezu als sei dies nur wieder ein Spiel um den Hauspokal. Er für Gryffindor. Er gegen die ganze gegnerische Mannschaft. Ihm war nie bewußt gewesen, wie sehr ihm dieses Spiel gefehlt hatte. Selbst, als sich in seinem Unterbewusstsein die Wahrheit regte: 'Du spielst gerade für England. Du bist der englische Sucher. Das ist ein Vorrundenspiel der Weltmeisterschaft.' - Die Aufregug holte ihn nicht ein. Hier auf dem Besen, diesem wundervollen Meteor, war er nicht nervös. Hier war er zu Hause. Und während um ihn herum die Treiber ausholten, während der Quaffel und die Klatscher um seine Ohren sausten und während sich Jäger und Hüter Kommandos zubrüllten, richtete er seine Konzentration nur auf das Eine, auf das, was schon vor so vielen Jahren das Wichtigste überhaupt gewesen war: Der goldene Schnatz.
Während er über das Feld jagte, flimmerten in seinem Augenwinkel die goldenen Zahlen der Anzeigetafel: Transsilvanien 140, England 130. Kein Zweifel, diesmal würde ein Sucher das Spiel entscheiden. Nicht so, wie beim letzten Endspiel. Nicht so wie bei der Partie Frankreich gegen Tschechien vor einer Woche. Nein, diesmal ging es um die Sucher und ganz klar war Transsilvanien mit dem viel trainierten und erfahreneren Radul Dragulescu klar im Vorteil. Er, Charlie Weasley war im Vergleich zu dem Profi ein blutiger Anfänger.
Er ließ seinen Blick über das Feld gleiten. Dort unten war Dragulscu, der gegnerische Sucher. Er sah über die Schulter, suchte Blickkontakt zu seinem Kontrahenten und startete dann einen plötzlichen Steilflug. Charlie fühlte sich plötzlich um vier Jahre zurückkatapultiert. Krum. Lynch. Die gleiche Szene. Wie einst Krum stieß Dragulescu plötzlich hinab, steil und blitzschnell. "Nicht mit mir...." knurrte Charlie leise. Vielleicht, weil er viel aufmerksamer war als Dragulescu, der es mit einem Nobody zu tun zu haben glaubte, durchschaute er den Bronski-Bluff sofort. Er beachtete den Transsilvanen nicht weiter und richtete seinen Blick nach oben - und sah das Wunder. Der goldene Schnatz flatterte fröhlich und ungehemmt in einem großen Kreis über den Torringen der Engländer, ganz in seiner Nähe. Und obwohl er in seiner plötzlichen Euphorie die Augen nicht von dem winzigen goldenen Ball abwandte, glaubte er noch, seinen Bruder Bill hinter einem der Ringe brüllen zu sehen. Kein Zweifel, auch er hatte den Schnatz erspäht. Für Dragulescu kam jede Erkenntnis zu spät. Er riss gerade seinen Besen knapp über dem Stadionboden nach oben, als er in der Ferne den englischen Ersatzsucher erkannte, der nun seinen Meteor auf eine mörderische Geschwindigkeit beschleunigte. Im nächsten Moment schien die Menge zu explodieren. Der ohrenbetäubende Lärm hallte weit über das Stadion hinaus und holte Charlies Bewusstsein in die Realität zurück. In seiner geballten Faust pulsierte der kühle Schnatz.
Selbst lange Zeit nach dem Spiel konnte Charlie sich kaum noch erinnern, was genau in den Minuten nach dem Abpfiff geschehen war. Zu vieles war auf ihn eingeprasselt. Bill, der vor Stolz fast platzte und ihn fast erdrückt hatte, Ludo Bagman, der vor Freude schon Tränen in den Augen hatte... das englische Team mit dem Kapitän Rough und den bald wieder ansprechbaren Barker, die den ersten Achtelfinaleinzug seit über 40 Jahren genauso feierten wie einen Titelgewinn....Charlie's Chef Adam Gorgiu, der trotz der Niederlage "seiner Mannschaft" die Leistung seines Mitarbeiters bis in den Himmel prieß..... keine Frage, selbst die enttäuschten Transsilvanen erkoren Charlie zu einer Art "Nationalheld" - zumindest für diese eine Nacht. "Wie sieht's aus?" fragte der ziemlich angeschickerte Ludo Bagman viele Stunden später. "Willste nich' doch fest ins Team? Da ließe sich sicher was dreh'n..." "Oh nein!" Aufrichtig entsetzt winkte Charlie ab, prostete Bill zu, der gerade fleißig Eulen an alle Freunde und Bekannten schickte, "Ich habe mich damals entschieden und bleibe dabei!" "Aber...du ...du bist unser Held....." hickste Bagman mit leisem Bedauern. "Nur solange, bis England doch noch aus dem Rennen fliegt. Und überhaupt.... Mr Bagman... es war ein einmaliges Erlebnis und ich werde es nie vergessen. Aber ich will Drachen jagen. Drachen zähmen. Drachen sind mein Leben. Nicht Quidditch. Und mal ehrlich... was würde meine Mutter dazu sagen?" Bei den letzten Worten brach er selbst in schallendes Gelächter aus. Am anderen Tischende hob Bill mit einem besonders breiten Grinsen den Kopf. "Charles "Dragonfly" Weasley.... er reitet auf Stachelbuckeln und besiegt Transsilvanien. Aber wenn Mum den Zauberstab hebt, da kuscht er!" 


Platz 2 -Felja Jones aus Hufflepuff  (20% der Stimmen)


Quidditchweltmeisterschaft

14 Besen sausten durch die Luft. Es ging alles so schnell, dass man mit bloßem Auge schon sehr genau hinsehen musste, um das Spiel gut mitverfolgen zu können. Zum Glück wurde das Spiel kommentiert aber hey… das ist doch Nevilles Stimme? Seit wann ist Neville dafür zuständig? Und wo bin ich hier überhaupt? Harry schaute sich um und saß direkt neben Hermine und Ron auf der Zuschauerbank eines riesigen Quidditchstadions. Seine Freunde schauten begeistert dem Spiel zu aber wie war er hier hingekommen? Er war doch eben noch im Gryffindor Gemeinschaftsraum gewesen? Naja egal dachte Harry. Jetzt schau ich erstmal das Spiel an. Hey Harry, rief Ron gerade: Schau dir Krum an war das ein Wronski Bluff? Warte hier guck durchs Omniglas du hast nicht hingeschaut oder?“ Tatsächlich, du hast recht Ron. Das müssen wir unbedingt später auch ausprobieren“! Hermine packte Harry am Arm und plötzlich veränderte sich die Szene. Irische Leprechans rasten um das Spielfeld auf Besen. Einer raste auf Harry direkt zu aber er hatte jetzt das Gesicht von Viktor Krumm. Harry erschrak und fiel Rückwärts von der Bank. Als er sich aufrichtete, stand auf einmal Malfoy vor ihm. Er hielt einen Besen in der Hand und Harry hatte auch einen – woher auf einmal? Malfoy stieß sich vom Boden ab und Harry hatte plötzlich das Gefühl ihn folgen zu müssen, was er dann auch tat. Er musste Malfoy unbedingt einholen, was etwas schwierig war, mitten im Spiel der Weltmeisterschaft. Was? Die Spieler der Nationalmannschaften rasten um sie herum. Malfoy grinste und war plötzlich verschwunden. Jetzt war Harry alleine mitten im Spielfeld zwischen den anderen. Bevor er es genau erkennen konnte, raste ein Klatscher direkt auf ihn zu. Er erwischte ihn am Kopf und riss ihn vom Besen… und genau in diesem Moment war Harry aus dem Bett gefallen und wachte schweißgebadet und total verwirrt im Gemeinschaftsraum auf. Gottseidank, es war nur ein böser Traum… :) 


Herzlichen Glückwunsch an Gewinnern Lenyca und die Zweitplatzierte Felja!