Samstag, 31. August 2019

Ergebnis Gedichtewettbewerb "Juni 2019"

Das Thema war: 

"Valentinstag in Hogwarts"


Ihr habt wieder fleißig Abgestimmt, und so 
konnten die Gewinner ermittelt werden.

Herzlichen Glückwunsch! :)


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Platz 1 = Demara aus Hufflepuff!



Valentinstag, oh Schreck, oh Graus,
Schüler und Lehrer nehmen schreiend Reißaus,
denn schon beim Frühstück hat Peeves zugeschlagen
und verschüttet überall rosa Maden.
An Unterricht ist heute nicht zu denken,
denn aus allen Schubladen und Schränken
klingen beim Öffnen Liebeslieder
und verstummen erst beim Schließen wieder.
In der Bibliothek ist das Chaos ausgebrochen,
denn es werden in allen Ecken
laut Liebesgedichte gesprochen.
Nirgendwo kann man sich davor verstecken.
Die Rüstungen jodeln auf Schritt und Tritt
und auch die Gemälde machen mit
und erzählen traurige Liebesgeschichten,
da braucht man gar keine selber dichten.
Überall sieht man Lehrer Ohrschützer verteilen
und sieht sie durch die Räume und Gänge zu eilen,
um diesem Liebeskram Einhalt zu gebieten,
doch heute erweisen sich alle als Nieten.
Das ganze Schloss wurde mit einem Zauber belegt,
der erst um Punkte Mitternacht vergeht.
Dann ist der Valentinstag vorbei
und die Schule wieder ruhig und frei.



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Platz 2 =Claw Graves aus Gryffindor!

Ungeduldig trete ich von einem auf den anderen Fuß,
weil ich auf meinen Liebsten hier so lange warten muss.
Wo bleibt er denn nur, gerade heute, am Valentinstag,
wo ich ihm zeigen möchte, wie gern ich ihn mag!
Seine Lieblingssnacks und der glitzernde Haus-Schal, den ich selber gestrickt,
warten, zusammen mit dem Korb, den ich hab mit Köstlichkeiten gespickt.
Langsam werde ich sauer. Behandelt man so seinen Schatz?
Na warte nur, Freundchen, das gibt ordentlich Rabatz!
Wir hatten uns doch ein Picknick am See vorgenommen;
schon vor Wochen. Und jetzt will er einfach nicht kommen?
Dann kommt ganz aufgeregt eine Freundin herüber zu mir
und bringt mir eine Nachricht auf einem Stückchen Papier.
Was? Im Krankenflügel ist er? Oh nein! Ich eile hinauf,
ohne Rücksicht auf andere, in schnellem Lauf.
Der Picknick-Korb ist vergessen und bleibt einfach stehen.
Zum Sonst-Wem mit dem Essen - ich will nur meinen Freund sehen!
Es wird doch hoffentlich wohl nichts Ernstes sein?
Gerade an diesem Tag Tränen, das darf wirklich nicht sein!
Oben liegt er im Bett. Gerade wird sein Verband abgemessen.
In Gedanken schon bei mir, hatte er die blöde Trickstufe vergessen.
Ich setze mich zu ihm, erleichtert, geb ihm einen Kuss auf die Wange.
Es ist ärgerlich, doch nicht so wild, die Genesung dauert sicher nicht lange.
Bedrückt und etwas verlegen gibt er mir eine Valentinskarte,
dazu eine Schachtel, deren Inhalt ich gar nicht erwarte:
Ich öffne sie und finde eine Kette mit meinem Lieblingstier!
Wortlos strahle ich ihn an, so gut gefällt das Geschenk mir.
Dann reiche ich ihm den Schal, und ich merke, er mag ihn sehr:
am liebsten gäbe er ihn nicht mal auch nur einen Moment her.
Gemeinsam vernaschen wir die Schachtel mit den Pfefferminz-Marzipan-Eiern.
Hauptsache, wir sind zusammen - ist doch egal, wo wir feiern!



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Platz 2 =Bintu aus Hufflepuff!

Sehe ich dich, glaubte ich fest daran:

Glück ist nicht nur ein Schluck Felix felicis

sondern auch die Zeit mit diesem Mann

denn das ist, was Glück ist.


Deine Wort, deine Gesten, deine Zeit,

Deine Zuneigung und vor allem deine Liebe.

Was wäre mein Leben ohne dein geleit?

Es ist mehr als nur die Triebe.


Mit dir wird die Liebe zu Magie,

ob mit oder ohne Zauberstab,

wir Reisen auf dem Schwingen unsere Fantasie

und das nur weil ich mein Herz dir gab.

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Platz 3 =Hogwartskatze aus Hufflepuff!


In Hogwarts geht es heut hoch her
wohin man blickt ein Blütenmeer
auf den Treppen, in den Gängen
sieht man rote Herzchen hängen
Die Decke im Gemeinschaftsraum
sieht man vor Turteltäubchen kaum
Als beim Frühstück sie dann sind
kommen rein geschwebt geschwind
jetzt geflügelte Gestalten
die Brieflein in den Händen halten
Kleine Pfeile fliegen jetzt
und mancher Schüler flieht entsetzt
Denn: wen sie treffen singt lauthals
ein Liebeslied, randvoll mit Schmalz
Das Chaos steigt, wird immer schlimmer
Geht jetzt in eure Klassenzimmer
Sagt der Schulleiter spontan
denn der Unterricht fängt an
Wer war denn dieser Valentin?
Fragt ein kleiner Slytherin
Ein Typ der hingerichtet wurd`
Das feiert ihr? Das ist absurd!!
Einer der Professoren schilt
fuchtelt rum und ist ganz wild:
ob Liebe oder Schwärmerei
ist mir ziemlich einerlei
Liebespost die passt mir nicht
hier in meinem Unterricht
Normalen Unterricht indessen
kann man heute wohl vergessen
Vermutungen gehen hin und her
wer in wen verliebt wohl wäre
So mancher fänd es wohl schön
würd ers auch nicht eingestehen
solch ein Brieflein zu erhalten
durch geflügelte Gestalten
in dem der den man heimlich liebt
seine Zuneigung zu erkennen gibt
doch was er sagt ist reiner Spott
Bei Merlin Bart ach Gott ach Gott
wie muss die Liebe schön doch sein
Küsschen, Küsschen, Herzilein
Haach und stellt euch nur mal vor
ein Liebesbrief an Voldemort
bemalt mit Herzchen und o Sachen
da fall ich glatt vom Stuhl vor Lachen
Aber nach dm Abendessen
mancher hat de Spott vergessen
hat unter Teller – gut versteckt
einen – Liebesbrief entdeckt
steckt heimlich dieses Brieflein ein
liest später es – im Mondenschein  


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Platz 3 =Adamantha aus Hufflepuff!



Ich schreibe meinem Valentin 
Ein Gedicht weil ich ihn mag.
Ich schreib es selbst und nur für ihn
Und schreib den ganzen Tag. 

Es fallen mir viele Worte ein,
Doch keines will recht passen.
Das kann doch nicht so schwer sein,
Ich kann es gar nicht fassen!

So grüble ich tagein, tagaus,
Die Tage werden länger.
Ich halte es bald nicht mehr aus,
Wie wird mir bang und bänger.

Das wird wohl dieses Jahr nix mehr,
Der März ist längst schon da. 
Doch freue ich mich trotzdem sehr,
Bestimmt klappt es im nächsten Jahr

Montag, 3. Juni 2019

Ergebnis Fanfictionwettbewerb "März 2019"

Liebe Zauberschüler,


Das Thema war: 
"Trimagisches Turnier"

Ihr habt wieder fleißig Abgestimmt, und so 
konnten die Gewinner ermittelt werden.

Herzlichen Glückwunsch! :)
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Platz 1 = Hogwartskatze aus Hufflepuff!


Linus Literatus: „Hier ist sind Reporterin Emely Epistula und
“ Emely Epistula: „Linus Literatus von Potterwatch“
 Linus.: “live der Eröffnungsfeier des Trimagischen Turnieres 2019.“ 

Emely: „Wir begrüßen unsere Zuhörerinnen und Zuhörer von Potterwatch und hoffen mit ihnen einige sehr spannende Tage zu verbringen.“ 

 Linus: „Lange haben Sie gewartet, liebe Hexen und Zauber, nun ist es endlich soweit. Das Trimagische Turnier wird heute eröffnet. Das Motto des Turniers 2019 lautet Zu Wasser, Zu Lande und in der Luft. 
Emely: „Hier herrscht eine magische, aufregende Stimmung, Aus den Lautsprechern erklingt feierliche Musik, über allem leuchtet der Vollmond Die Zuschauertribünen sind dicht an dicht besetzt, überall wehen Fahnen.“ 
 Linus: „Das alte, ruhmreiche Turnier weist in diesem Jahr eine Reihe von Neuerungen auf, verehrte Zuhörerinnen und Zuhörer. Es findet nicht in einer Schule, sondern auf neutralem Boden statt, um gleiche Bedingungen für alle Teilnehmer zu schaffen. 
Emely: „Ebenfalls ganz neu: Es wird auch zwei Wertungen und damit auch zwei Pokale geben – eine Einzelwertung und eine Teamwertung“
 Linus: „Und hier kommen die Teams die sich für das Turnier qualifiziert haben 
 Beauxbaton (Frankreich) 
Castelobruxo (Brasilien)
 Durmstrang (Bulgarien) 
Hogwarts (Großbritannien) 
Hexeninstitut Salem (USA) 
Ilvermory (USA)

Mahoutikoro (Japan) 
Schwarzwaldschule für Magie (Deutschland) 
Uagatago (Uganda),“

Emely: „Sicher sind die jungen Menschen sehr aufgeregt, die nach den feierlichen Einmarsch nun vor uns auf dem Rasen stehen. Ein Trimagisches Turnier erlebt man ja auch nicht alle Jahre. Hinter jedem Champion. Jedem Team liegt eine nicht nur in geographischer Hinsicht weite Reise.“ 
Linus: Wir übergeben nun das Wort an den Präsidenten des Trimagischen Komitees.“ 

Präsident: „Sehr verehrte Ministerinnen und Minister, Schulleiterinnen und Schulleiter, Teilnehmerinnen und Teilnehmer, liebe Gäste, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer an den magischen Radios dieser Welt. Ein herzliches Willkommen hier beim Trimagischen Turnier. Ich freue mich sehr, Sie alle heute hier begrüßen zu dürfen. Unser besonderer Dank geht an die zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die geholfen haben diese einzigartige Veranstaltung hier stattfinden zu lassen. Aber ich will sie nun nicht mit einer endlos langen Rede langweilen, verehrte Herrschaften, ich erkläre hiermit feierlich: Das Trimagische Turnier ist eröffnet. 

 Linus: „Nun zum Ablauf der Turnieres. Die Teilnehmer werden in einer Reihe von Aufgaben ihre Fähigkeiten beweisen müssen. Einmal als Team. Einmal der jeweilige Champion. Jeweils eine Aufgabe wird auf dem Boden – zu Lande also – eine im oder auf dem Wasser und eine in der Luft gelöst werden müssen. Die jeweils besten Einzelteilnehmer und Teams qualifizieren sich für das Finale, das in der nächsten Vollmondnacht stattfindet.“ 
 Emely: „Soeben versammeln sich ein Teilnehmer aus Hogwarts als letzter Gewinner des Trimagischen Turniers einer der Trainer und einer der Kampfrichter  um den Trimagischen Eid abzulegen.“ 

Trainer, Kampfrichter und Hogwarts-Champion: „Im Namen aller Teilnehmer/Kampfrichter/Trainer versprechen wir, dass wir als ehrliche und faire Wettkämpfer am Trimagischen Turnier teilnehmen und dabei die gültigen Regeln respektieren und nach bestem Gewissen einhalten. Wir alle verpflichten uns zum Wettkampf ohne schwarze Magie und Betrug. Wir schwören dies zum Ruhm des Sports, für die Ehre unserer Mannschaften und für die Achtung der grundsätzlichen Prinzipien der ruhmreichen Turniers und all derer, die den Ruhm den Trimagischen Turniers bis heute aufgebaut und erhalten haben“

 Emely: „Inzwischen ist der Vollmond aufgegangen, und unter feierlicher Musik schreiten die Teilnehmer mit ihren Lehrerinnen und Lehrern, Trainerinnen und Trainerinnen aus dem Mittelstadion, das bis jetzt noch keinen Hinweis auf die kommenden Aufgaben preisgeben will.“ 

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Platz 2 = Claw Graves aus Gryffindor! 

 

„Ruhe! Ruhe bitte! RUHE!!!“ schallte die zuletzt magisch verstärkte Stimme des Ministers durch den
Raum. Das laute Stimmengewirr erstarb endlich. „Danke.“ Er blickte von einem der Versammelten
zum anderen. „Ich verstehe Ihre Aufregung, aber so bringt das alles doch nichts. Ich glaube, Professor
McGonagall wollte etwas sagen, und wenn wir ihr zuhören würden, kämen wir in der Problematik
sicher eher weiter.“ Einige der Anwesenden murmelten oder nickten zustimmend, andere schwiegen
einfach, doch einer oder zwei der Blicke blieben nach wie vor ablehnend. Professor McGonagall
räusperte sich. „Ich verstehe, dass Sie alle Ihre Schulen im diesjährigen Trimagischen Turnier
vertreten sehen wollen. Es ist nachvollziehbar, dass neben Hogwarts, Durmstrang und Beauxbatons
auch Castelobruxo, Uagadou, Ilvermorny und Mahoutokoro endlich eine Chance haben wollen, sich
an dieser legendären Veranstaltung zu beteiligen. Aber ich kann nicht versprechen, ob wir das mit
dem Feuerkelch hinbekommen. Wie Sie wissen, ist er seit Anbeginn auf die drei europäischen
Zauberschulen eingestellt.“ Sie hob die Hand, um den erneut aufkommenden Protesten und
Widersprüchen zuvorzukommen. „Natürlich wird unser Ministerium sein Bestes tun, damit er alle
hier vertretenen sieben Schulen akzeptiert. Genau in diesem Augenblick arbeiten Mitarbeiter der
Abteilung für Magische Spiele und Sportarten mit Hochdruck daran. Sobald das geklärt ist, können
wir auch den Veranstaltungsort festlegen - ich denke, vorher hat das keinen Zweck. Ich kann Sie alle
nur um etwas Geduld bitten.“ Sie blickte in die Runde. Nicht alle der anwesenden Schulleiter und
ihrer Regierungsvertreter wirkten überzeugt, doch zumindest gab es keine Widerworte.
„Gut“, schaltete sich der Minister ein. „Da das nun vorerst geklärt ist, würde ich vorschlagen, wir
kommen schon mal zur Besprechung der Turnieraufgaben. Ich weise nochmals darauf hin, dass es
Ihnen - auch nach dieser Versammlung - zwecks der Geheimhaltung nicht möglich sein wird, sich
außer mit den hier Anwesenden über die gestellten Aufgaben zu unterhalten. Lassen Sie uns am
besten zunächst einige Vorschläge sammeln.“ Er nickte seinem Schreiber zu, der sich daran machte,
die verschiedenen Ideen zu notieren. Darunter waren Überlegungen, dass die Teilnehmer des
Turniers gegen eine Acromantula, einen Troll, einen Vampir oder auch eine Chimära oder einen Tebo
antreten, einen Poltergeist bezwingen, ein Einhorn, Graphorn oder ein geflügeltes Pferd einfangen,
eine Feder eines Greifs besorgen, oder zum Heraufholen des Pokals in einen Vulkan hinabzusteigen
oder einen Dementor überwinden sollten.
Es folgten einige, teilweise hitzige, Diskussionen, in deren Verlauf sogar zwei Mal ein Ordnungsruf
aufgrund gezogener Zauberstäbe notwendig wurde. Schließlich gelang es der Versammlung jedoch,
sich auf ein Turnierprogramm zu verständigen, dem alle mehr oder weniger zufrieden zustimmten.
„In Ordnung“, ergriff erneut der Minister das Wort. „Ich fasse dann das Ergebnis wie folgt zusammen:
Die Teilnehmer starten in den einzelnen Aufgaben nacheinander. Die Reihenfolge wird jeweils
ausgelost.
Die erste Aufgabe dient als Test des Einfallsreichtums und wird darin bestehen, dass sich die
Teilnehmer des Turniers eine kleine Glocke holen müssen, die den Hals eines Rougarou gebunden ist.
Darauf wird der Ort für die zweite Aufgabe eingraviert. Die Teilnehmer müssen sich dann überlegen,
wie sie dorthin gelangen, zum Beispiel mit einem Besen, einem Portschlüssel oder durch Apparieren.
Für die Zuschauer können wir zu gegebener Zeit Portschlüssel bereitstellen
In der zweiten Aufgabe führt der Weg die Teilnehmer als Prüfung ihrer Fähigkeiten im Umgangs mit
Schwierigkeiten und Gefahren durch ein Geländemit unterschiedlicher Beschaffenheit, wie einen
Sumpf, ein schwieriges Gewässer, eine Steilwand, eine Schlucht und so weiter, wo sie es außerdem
mit diversen dort ansässigen Kreaturen und magischen Pflanzen zu tun bekommen. Die genauen
Einzelheiten werden entschieden, wenn feststeht, wo das Turnier stattfindet. Eine Wegekarte
erhalten die Teilnehmer am Start.
In der letzten Aufgabe soll es dann um Klugheit und Geschick im Umgang mit anderen magischen
Wesen gehen. Für jeden Teilnehmer wird bei den Zentauren eine Pokal-Medaille hinterlegt. Wem es
gelingt, sie dazu zu bringen, eine herauszugeben, erhält dafür seiner Leistung gemäß Punkte.
Freundlicherweise haben Die Zentauren auf Anfrage von Professor McGonagall bereits zugestimmt,
auf Wunsch beim Turnier mitzuwirken.
Wer am Ende die höchste Gesamtpunktzahl erreicht hat, gewinnt den Trimagischen Pokal.

Ist das so richtig?“ fragte er. Zustimmendes Gemurmel und Kopfnicken folgte. „Gut, damit sind wir
uns dann einig“, stellte er fest.
In diesem Moment öffnete sich die Tür. Ein eulenartig gefaltetes Pergament flatterte herein, landete
vor dem Minister auf dem Tisch und glättete sich lesebereit. Der Minister nahm das Blatt, las die
Mitteilung, und ein Lächeln huschte über sein Gesicht. „Ich erhalte gerade die Nachricht, dass es
gelungen ist, den Feuerkelch für die Auswahl von sieben Teilnehmern vorzubereiten. Damit steht der
Beteiligung aller hier vertretenen sieben Schulen nichts mehr im Wege.“ Applaus und zustimmende
Rufe antworteten ihm. „Wunderbar“, ließ sich Professor McGonagall vernehmen. „Dann können wir
doch eigentlich gleich noch klären, wo das Turnier stattfindet. Als Gewinner des letzten Turniers
könnte Hogwarts sicher Anspruch erheben. Da wir nun jedoch auch neue Teilnehmer in der Runde
haben, wäre vielleicht eine andere Art der Auswahl angebracht.“ Prompt begannen mehrere der
Versammelten, die Vorzüge ihrer jeweiligen Schulen und deren Möglichkeiten zu preisen. Bevor die
Angelegenheit jedoch ausarten konnte, unterband der Minister eine weitere Diskussion. „Wenn ich
einen Vorschlag machen darf“, meldete sich der brasilianische Vertreter zu Wort. „Ich habe hier“ - er
schwang seinen Zauberstab - „einen Würfel mit den sieben Schulwappen. Wessen Wappen oben
liegt, wird der diesjährige Gastgeber für das Turnier. Auf diese Weise braucht sich niemand
benachteiligt zu fühlen.“ „Und wer soll ihn werfen?“ wollte der Mahoutokoro-Meister wissen. Kurze
Ratlosigkeit folgte dieser Frage, dann sagte die amerikanische Direktorin: „In diesem Punkt sollten
wir auf Hogwarts als dem Gewinner des letzten Turniers zurückkommen. Das ist in diesem Fall wohl
das beste Auswahlkriterium.“ „Kinderkram!“ schnaubte der Schulleiter von Durmstrang verächtlich.
„Haben Sie eine bessere Idee?“ fragte Professor McGonagall. „Dann immer raus damit.“ Sie bekam
jedoch keine Antwort. Nach kurzem Hin- und Her-Überlegen erklärten die Anwesenden ihr
Einverständnis, und Professor McGonagall ließ den Würfel auf den Tisch kullern. Der Minister sah
sich das oberste Wappen an und verkündete: „Das Trimagische Turnier findet dieses Mal in Uagadou
statt. Herzlichen Glückwunsch.“ Er lächelte. „Na, dann wollen wir mal die Sensation in Umlauf
bringen: Dieses Jahr wird das Trimagische Turnier zwischen sieben Zauberschulen stattfinden!“

r Spiel vertieft.


Ergebnis Malwettbewerb "März 2019"

Liebe Zauberschüler,


Das Thema des Malwettbewerbs war:
"Silvester in der Magischen Welt"

Ihr habt wieder fleißig Abgestimmt, und so 
konnten die Gewinner ermittelt werden.

Herzlichen Glückwunsch! :)

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Platz 1 = Claw Graves aus Gryffindor! 



 

Diesmal gab es nur eine Einsendung!

Ergebnis Fotowettbewerb "März 2019"

Liebe Zauberschüler,


Das Thema des Fotowettbewerbs war:
"Magische Blumen"

Ihr habt wieder fleißig Abgestimmt, und so 
konnten die Gewinner ermittelt werden.

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner! :)

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Platz 1 = Claw Graves aus Gryffindor!

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Platz 2 = Sloe Snape aus Slytherin!

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Platz 3 = Demara aus Hufflepuff!


Ergebnis Gedichtewettbewerb "März 2019"

Liebe Zauberschüler,


Die Gewinner des Gedichtewettbewerbs stehen fest!

Liebe Zauberschüler,


Die Gewinner des Gedichtewettbewerbs stehen fest!

Das Thema war: 

"Ein guter Vorsatz des Jahres"


Ihr habt wieder fleißig Abgestimmt, und so 
konnten die Gewinner ermittelt werden.

Herzlichen Glückwunsch! :)

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Platz 1 = Hogwartskatze aus Hufflepuff!



Jedes Jahr kann man es hören,

was die Menschen sich so schwören:

dies beginnen, jenes lassen,

manchmal kann ich es kaum fassen.

Dabei weiß doch jedermann,

dass all das man schaffen kann

nur wenn's von einem selbst ausgeht,

nicht weil „Neujahr“ im Kalender steht.

Klar, so in den ersten Wochen

hält man, was man sich versprochen,

zum Jahreswechsel vorgenommen

auch ist es einem gut bekommen.

Doch ist das Jahr erstmal im Lauf

hört dies Gefühl auf einmal auf.

Dann fragt man sich, wieso, warum

quäl ich mich eigentlich herum?

Und beim Schweinehund, dem Innren,

regt sich jetzt ein Hoffnungsschimmer,

dass es wird so wie es war

im grade erst vergangenen Jahr.

Denn auch der Schweinehund will leben

und drum wirds das immer geben,

dass Vorsätze so schnell verwehen,

wie sie brauchten, zu entstehen.

Drum beschloss ich in der Still'

dass ich einfach – leben will



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Platz 2 =Claw Graves aus Gryffindor!

Das Jahr geht zu Ende, ein neues rückt heran;
Wie immer fängt jeder mit den guten Vorsätzen an.
Von allen Seiten kommt die nervige Frage: „Und was hast du dir vorgenommen?“
Dabei weiß man doch, selten ist jemand am Ziel angekommen.
Ich gestehe, Gründe, etwas zu ändern, gibt es wohl schon für mich,
Sonst lasse ich bald manchen, der auf mich baut, ziemlich im Stich.
Denn mein letztes Schul-Zeugnis, tja, hm, es war so „na ja“ –
Ich sollte wirklich etwas härter arbeiten im nächsten Jahr.
Oft war ich im Unterricht nicht gerade aufmerksam, zugegeben.
Und Hausaufgaben hab ich manchmal oberflächlich erledigt, um lieber Spaß zu erleben.
Auch sonst war ich nicht immer ganz artig, das ist richtig;
Obwohl ich oft gepredigt bekam: „Deine Ausbildung ist wichtig.“
Zum Nachsitzen war ich durchschnittlich einmal im Monat drin.
Zwei, drei Mal kam ein Heuler - doch mein Motto war „Aus dem Ohr, aus dem Sinn!“.
Beliebt war ich trotz allem, sah deshalb nie ein Problem;
Aber ich glaube, so langsam beginne ich zu versteh’n.
Bisher erreichte ich irgendwie auch immer die nächste Klasse.
Ihr merkt schon, dass ich mich gern auf mein Glück verlasse …
Doch es stimmt schon, so geht es auf die Dauer nicht weiter -
Zukünftig ernsthaft etwas zu tun, wäre vermutlich doch gescheiter.
Kurz und gut, mein Vorsatz: Ich werde fleißiger lernen im kommenden Jahr!
Ob was daraus wird, wird sich zeigen – mal versuchen kann man es ja.

!

Dienstag, 30. April 2019

Ergebnis Fanfictionwettbewerb "Januar-Februar 2019"

Liebe Zauberschüler,


Das Thema war: 
"Abenteuer im Hogwartsexpress"

Ihr habt wieder fleißig Abgestimmt, und so 
konnten die Gewinner ermittelt werden.

Herzlichen Glückwunsch! :)
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Platz 1 = Hogwartskatze aus Hufflepuff!


Eine Fahrt im Hogwartsexpress, einmal anders
Endlich der 1. September, endlich wieder nach Hogwarts, freuen sich so ziemlich alle jungen Hexen und Zauberer. Nur ein paar trauern noch den Ferien hinterher. Das ist ja in allen Schulen so. 
Es ist fast 11:00 Uhr, viele Zauberfamilien sind schon auf dem Bahnsteig zu Gleis 9 ¾ und immer noch kommen Hexen und Zauberer durch die Mauer, die Karren beladen mit Gepäck. Freunde begrüßen sich, aufgeregte Erstklässler bestaunen mit großen Augen das Getümmel. 
Aber was ist das? Der Hogwartsexpress ist noch gar nicht da. Das hat es ja noch nie gegeben. Ok, vielleicht bei der deutschen Bundesbahn, aber die kennt hier ja keiner. Wild spekulieren alle durcheinander, was wohl passiert sein könnte, werden immer aufgeregter Manche tasten vorsichtig über das Gleis, vielleicht ist der Zug ja plötzlich unsichtbar. Nein! Die große Uhr über dem Bahnsteig zeigt 11:11 an, als der Zug endlich angedampft kommt. Jetzt ist das Chaos perfekt, denn alle versuchen gleichzeitig in die Türen zu kommen. Ein paar besonnene Eltern dirigieren die jungen Zauberer und Hexen in die Menschenschlangen, für die England berühmt ist, oder jedenfalls mal war. Und es funktioniert, wie das „Qeueing“ funktionieren sollte, alle kommen nun zügig in den Zug. Vorübergehend herrscht nun Disziplin und Ordnung. SEHR Vorübergehend allerdings. 
Denn drinnen im Zug, herrscht Chaos vom Feinsten. In manchen Abteilen schweben die Sitze. Und das ist erst der Anfang. Als die Vertrauens-schüler und der Schulsprecher anfangen, wenigstens die Sitze zurecht zu schieben, verwandeln sich diese in Klobrillen und Nachttöpfe (die Sitze, nicht die Leute). Immerhin kann man drauf sitzen, denken manche – sofern sie vor lauter Lachen überhaupt noch denken können. In anderen Abteilen scheinen die Sitze noch normal. Scheinen. Als sich aber die ersten Schüler darauf niederlassen, ertönen Pupsgeräusche, fangen die Armlehnen an, die Schüler zu kitzeln oder schaukeln einfach wild vor und zurück. Andere Sitze werden klatschnass, wieder andere sinken zu Boden oder laufen davon. Aus wieder anderen strömt Peruanisches Instant-Finsternispulver, das die Abteile in völlige Dunkelheit hüllt. Und so dauert es eine ganze Weile, der Zug hat London längst hinter sich, bis endlich alle sitzen und die Vertrauensschüler sich für ihre ersten Instruktionen im vordersten Abteil treffen können. 

Da erscheint, auch mit etwas Verspätung, der Imbisswagen. Die Hexe die ihn schiebt, wirkt völlig verwirrt und zerzaust. Leicht atemlos (nein nicht durch die Nacht, nur durch den Zug) erklärt sie immer wieder, dass sie ihren Wagen erst nach langem Suchen wieder gefunden habe und dann auch noch unter einem Berg von Konfetti ausbuddeln musste. Hungrig geworden stürmen nun die jungen Hexen und Zauberer den Wagen. Was zum nächsten Teil des Chaos führt denn zwischen Bertie Botts Bohnen, Schokofröschen und Kesselkuchen tummeln sich einige Überraschungen. Darunter sind auch ein paar Neuentwicklungen: unschuldig aussehende Goldene Schnatze, nach deren Genuss einem kleine Flügel aus den Ohren wachsen, Kaugummi-Klatscher, nach denen man sich nur noch singend verständigen kann, Zuckerquaffeln die einen zum Schunkeln zwingen, Lutscher in Form der Goldenen Torringe, wer die isst, muss jeden Satz, den sie oder er spricht, mit einem laut geschmetterten Ta Taaa, ta Taaa, ta Taaaaa beenden. Schokoladenbesen, die einen wie betrunken herumeiern lassen. Bonbons die aussehen, wie Bonbons nunmal aussehen, die aber bei den Essern endlose Rülpser verursachen. Ja, die Weasley sind nicht nur wunderbare Hersteller von Scherzartikeln, sie sind auch Quidditch-Fans. 

Irgendwann, der Zug ist schon fast am Ziel, hat sich herumgesprochen: Der Zug war in Deutschland. Hatte die Anhänger einer Quidditchmannschaft einer Stadt irgendwo an einem Fluss namens „Rhein“ zum letzten Spiel der Quidditchliga gefahren. Diese Mannschaft, die bis dahin niemand kannte, hatte nicht nur auf Anhieb den Sprung in die erste Bundesliga geschafft, nein, sie war gleich auch noch Deutscher Meister geworden. Die Fans der Mannschaft hatte also was zum Feiern – und sie hat gefeiert, zusammen mit den Spielern. Butterbier. Elfenwein und Feuerwhisky waren in Strömen geflossen bis spät in die Nacht. Und, wie die Menschen dieser Stadt am Rhein nun mal so sind, sie lieben Späße. Viele hatten auch, per Eulenpost, Leckereien und Scherzartikel aus Weasleys Zauberhafte Zauberscherze gekauft, benutzt oder gegessen, was sie schließlich in eine so übermütige Stimmung versetzte, dass sie den ganzen Zug auf den Kopf gestellt haben, ehe sie ihn in den frühen Morgenstunden des 1. September verließen. Der Zugschaffner und die Hexe vom Imbisswagen, sie beide waren aus lauter Erschöpfung eingeschlafen und erst im letzten Moment wieder wach geworden (wahrscheinlich war da auch irgendwas magisches im Spiel) – Ein verspäteter Zug hier, ein verspäteter Zug da, überholen unmöglich, tja und so hat sich eben auch der Hogwarts-Express dies eine Mal verspätet. Und noch am späten Abend, als die Schülerinnen und Schüler längst in den Betten liegen, kichern sie noch immer über diese wohl einzigartige Zugfahrt.

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Platz 1 = Claw Graves aus Gryffindor! 

Ich war mit zwei Mitschülern im Abteil in eine Partie Zauber-Schnippschnapp vertieft, als zu unserer
Überraschung die Bremsen zu quietschen begannen. Ruckelnd verlangsamte der Hogwarts-Express
seine Fahrt und kam unvermutet zum Stehen. Ratlos sahen wir uns an: wir waren doch noch längst
nicht am Ziel. Warum hielt der Zug hier draußen im Nirgendwo an? Clemens und Paulina, die am
Fenster saßen, drückten ihre Gesichter an die Scheibe und versuchten, den Grund herauszufinden. Es
war jedoch nichts zu erkennen. Also zog Paulina das Fenster herunter, und wir alle drei beugten uns
dicht gedrängt aus die Öffnung. Wir konnten einige Leute erkennen, die dort draußen herumliefen.
Sie schienen etwas zu suchen. Auch aus den anderen Fenstern streckten viele Mitschüler neugierig
ihre Köpfe heraus. Dann hörten wir, wie jemand unseren Waggon bestieg. Wir quetschten uns aus
dem Fenster zurück und stattdessen nun in die Abteiltür, um einen Blick zu erhaschen. Vielleicht
würden wir jetzt erfahren, was los war. Ein wichtig aussehender, etwas müde wirkender Mann kam
in den Gang, schaute sich kurz um und sagte: „Ich bitte kurz um eure Aufmerksamkeit. Es besteht
kein Grund zur Beunruhigung. Aber leider lässt es sich nicht vermeiden, dass sich eure Ankunft in
Hogwarts etwas verzögern wird. Das Gebiet zwischen hier und der großen Brücke muss noch
abgesucht werden. Bis dahin ist es nicht sicher, den Zug weiterfahren zu lassen. Irgend so ein
Dummkopf hat seinem Freund ein Pärchen Tebos als Geburtstagsüberraschung mit zur Feier
gebracht, die Viecher sind in dem Trubel ausgebüxt, und jetzt haben wir den Salat.“ Er schütteltet
kurz verständnislos den Kopf, dann fuhr er fort: „Aller Voraussicht nach wird es nicht vor morgen
weitergehen. Bis dahin müsst ihr allerdings zu eurer Sicherheit im Zug bleiben. Zu diesem Zweck
werden die Türen und Fenster versiegelt.“ Einige Schüler begannen unruhig zu murmeln und zu
zappeln. „ Keine Sorge, eure Eltern sind über die Verzögerung bereits informiert, und etwas zu essen
ist am Servierwagen im ersten Waggon vorbereitet. „Es ist nur zu gefährlich, falls jemand auf die Idee
kommen sollte, draußen auf Abenteuertour gehen zu wollen. Sobald die Tebos eingefangen sind,
wird der Zug seine Fahrt fortsetzen.“ Mit einem Schwung seines Zauberstabs verwandelte der Mann
die Sitzplätze in gemütliche Schlafkojen, verließ den Waggon und versiegelte wie angekündigt die
Tür. Clemens, Paulina und ich blickten uns an. Was nun? „Tja, da können wir wohl nicht viel machen,
außer uns damit abzufinden und uns die Zeit zu vertreiben.“ Meinte Paulina „Lasst uns am besten
einfach weiter Karten spielen.“ Clemens und ich stimmten zu. Nach einiger Zeit wurde es uns
allerdings doch ein wenig langweilig. „Wollen wir mal schauen, was die anderen so treiben?“ schlug
ich vor. Die anderen stimmten zu, und so machten wir uns auf den Weg durch den Zug. Zu unserer
Verwunderung fanden wir viele der Abteile verlassen. Schließlich öffnete Clemens die Tür zum
großräumigen, eher hallenartig ausgestatteten Waggon an der Spitze des Zuges. Dort wimmelte es
von Schülern, und es herrschte ein großer Trubel und ausgelassene Stimmung. Wir wussten kaum,
wohin wir zuerst schauen sollten. Kaum war ein paar Schritte gegangen, rief eine laute Stimme
„Vorsicht da vorne!“ Ich zuckte einen Schritt zurück, als mir im nächsten Moment plötzlich ein
Schokofrosch vor die Füße hüpfte, gefolgt von knapp einem halben Dutzend anderer. Verblüfft
schaute ich ihnen kurz hinterher. Dann entdeckte ich ein paar auf den Boden gezeichnete lange
gerade Linien und begriff: sie veranstalteten mit ein paar verzauberten Exemplaren ein Schokofrosch-
Rennen. Grinsend stieg ich mit den anderen über die Rennbahn hinweg und schaute mich um. Dann
entdeckte Clemens am anderen Ende ein Dutzend Schüler, die eine fröhliche Kissenschlacht
veranstalteten. Wir drei blickten uns kurz an, dann stürzten wir uns wie verabredet ebenfalls mitten
hinein. Es war ein Riesenspaß. Aber irgendwann bekam ich ziemlichen Durst. Zusammen mit den
anderen beiden ging ich zum Servierwagen. Dort besorgten wir uns ordentlich Kürbissaft und ein
paar Sandwiches. Plötzlich flog mir eine Papierschwalbe um den Kopf, setzte sich auf den Rand
meines Bechers und schien ein paarmal am Saft zu nippen. Einige Augenblicke schaute ich verwirrt
darauf. Als ich mich suchend umschaute, entdeckte ich noch mehr Schwalben, die im Waggon
umherflatterten. Offenbar veranstaltete irgendjemand damit eine Art Kunstflug-Wettbewerb. Hinter
mir hörte ich ein leichtes Kichern. Ich blickte mich um und entdeckte ein paar meiner
Klassenkameraden, die die Schwalben umher dirigierten. „Willst du auch mal?“ fragte eines der
Mädchen. „Nein, geht leider nicht. Meinen Zauberstab habe ich im Abteil gelassen“, erwiderte ich
und ärgerte mich ein wenig, ihn nicht eingesteckt zu haben. Doch auch beim Zuschauen färbte die

ausgelassene Stimmung auf mich ab. Schließlich entschlossen Paulina, Clemens und ich uns, in unser
Abteil zurückzukehren. Dort erwartete mich ein gewaltiger Schock. „Wo ist mein Zauberstab?“
Suchend blickte ich mich um. „Das darf nicht wahr sein! Mein Zauberstab ist weg!“ „Was? Das kann
doch nicht sein!“ „Doch. Ich hatte ihn hier auf meine Koje gelegt. Das weiß ich ganz genau.“ „Aber
hier klaut doch keiner einfach einen Zauberstab! Bestimmt ist er nur runter gerollt und liegt hier
irgendwo. Kommt, wir schauen mal.“ Aber die Such blieb erfolglos. So oft wir auch in alle Ecken und
Winkel schauten, der vermisste Zauberstab war nicht aufzufinden. Clemens blickte auf die Uhr. „Hm,
Mist. Es ist schon zu spät, jetzt erwischen wir keinen von den Vertrauensschülern mehr. Ich denke,
wir sollten jetzt erst mal schlafen. Gleich morgen früh als erstes gehen wir zu ihnen und berichten,
was los ist.“ Verzweifelt, aber ratlos nickte ich. „Okay. Also dann, gute Nacht.“ Doch es fiel mir
schwer einzuschlafen, noch lange wälzte ich mich im Bett herum. Was sollte ich nur ohne meinen
Zauberstab machen? Am nächsten Morgen durchsuchten wir zusammen noch einmal gründlich das
Abteil. Doch der Zauberstab blieb verschwunden. Inzwischen traf die Mitteilung ein, dass der Zug nun
endlich weiterfahren konnte; es war gelungen, die Tebos einzufangen. Ich nahm die Nachricht kaum
zur Kenntnis. Meine Gedanken waren bei meinem Zauberstab. „Ich denke, es bleibt uns nichts
anderes übrig“, seufzte Paulina „Wir müssen zu den Vertrauensschülern und ihnen melden, dass
jemand offenbar deinen Zauberstab gestohlen hat.“ Niedergeschlagen schauten wir uns an.
Da klopfte es, die Abteiltür wurde aufgeschoben, und eine Zweitklässlerin steckte schüchtern den
Kopf herein. “Entschuldigung, vermisst hier eventuell jemand seinen Zauberstab? Ich habe schon den
halben Waggon abgeklappert …“ Sie zeigte einen Zauberstab in ihrer Hand vor, den ich hocherfreut
als meinen eigenen erkannte. „Ja, der gehört mir!“ rief ich überglücklich. „Wo hast du ihn
gefunden?“ „Es ist so …“ antwortete das Mädchen ziemlich verlegen. „Ich bin öfter etwas zerstreut
und lasse dann manchmal meinen Zauberstab irgendwo liegen. Deshalb habe ich meinem
Knuddelmuff beigebracht, ihn sozusagen zu apportieren und mir in solchen Fällen zu bringen.
Allerdings … nun ja … gestern muss er den hier wohl irgendwo liegen gesehen haben und … ich meine
… na ja … Also, hast du ihn zurück.“ Sie reichte mir den Zauberstab und blickte betreten zu Boden.
„Tut mir echt leid“, murmelte sie. „Schon gut“, erwiderte ich. „Ist ja nichts Ernsthaftes passiert. Und
ich habe daraus gelernt, meinen Zauberstab nicht mehr einfach irgendwo rumliegen zu lassen. Hat
also alles sein Gutes.“ Ich grinste. „Hast du Lust, mit uns etwas Zauber-Schnippschnapp zu spielen? Es
sind auch noch ein paar Kürbispasteten zum Frühstück da.“ Die Zweitklässlerin blickte uns verdutzt
an, dann nickte sie fröhlich. „Ja, gern.“ „Na, dann komm rein“, meinte Clemens und begann die
Karten zu mischen. „Los geht’s!“ Kurz darauf waren wir alle vergnügt in unser Spiel vertieft.